Freitag gibt es erstmal hochkarätiges Vorgeplänkel, bevor es dann am Samstag im Epsom Derby ans Eingemachte geht. Klassisches hat der Derby-Vortag mit den mit satten 450.000 Pfund dotierten Epsom Oaks aber allemal zu bieten, wenn die dreijährigen Stuten über 2423 Meter um Lorbeer streiten. Favorisiert ist, wie könnt es anders sein, eine Stute aus dem Stall von Aidan O´Brien.
Nachdem Ballydoyle am vergangenen Wochenende mit dem irischen Guineas-Doppel der Clean-Sweep gelang – erstmals gewann ein Trainer alle vier klassischen englischen und irischen Meilen-Prüfungen in einem Jahr – kommt man nicht umhin, eine ähnliche Monokultur für die Derbys zu befürchten. Rhododendron unter Ryan Moore war schon für die englischen 1000 Guineas in Newmarket favorisiert, hatte aber einen nicht störungsfreien Rennverlauf und war unerwartet starker Konkurrenz aus dem eigenen Lager ausgesetzt, so dass sie hinter der mittelweile doppelten 1000 Guineas-Siegerin Winter das Nachsehen hatte.
Nun tritt sie erneut als 18:10-Favoritin an und sicherlich dürfte das Jahresdebut in den Guineas ihrer Kondition zum Vorteil gereichen. Zudem sieht die Konkurrenz aus dem eigenen Stall nicht ganz so furchterregend aus, als dass da noch eine Winter für frostige Zeiten sorgen dürfte: Die Fastnet Rock-Tochter Alluringly war beim Chester-Meeting Listen-Zweite, Rain Goddess war im französischen Guineas-Äquivalent in Deauville nur Fünfte, die harte Hydrangea war nach einem Gruppe III-Sieg in Newmarket englische Guineas-Zehnte, auf dem Curragh am vergangenen Sonntag irische Guineas-Dritte. (Zum Tagesmarkt)













