Im Oktober vergangenen Jahres kam aus Hamburg die Nachricht, dass die Sattelboxen einem Brand zum Opfer gefallen waren. Seit dem ist einige Zeit ins Land gegangen und auf der Derby-Bahn wurde rege und intensiv daran gearbeitet nicht nur die Brandschäden zu beheben. GaloppOnline.de frage bei Volker Linde, Vorstandsmitglied des Hamburger Rennclubs, nach.
„Die Feuerschäden sind beseitigt, auch die Schäden an den Containern hinter den Sattelboxen. Der Boden ist vorbereitet, die Fundamente werden jetzt geschüttet, die neuen Sattelboxen sollen in der Woche nach Pfingsten stehen. Es wird sich um zehn Sattelboxen handeln, wovon eine verschließbar ist. Aufgrund der Planung der Doppelrennbahn werden wir also bis dahin mit zehn Boxen auskommen müssen, was allerdings auch gut möglich ist“, so Linde. Aber nicht nur an den Sattelboxen wurde Hand angelegt. „Im Bereich der Hecken und auch der Bäume sind im Winter weitere Schnittarbeiten vorgenommen worden, um die Sicht auf die Gegengerade zu verbessern. Vor allem der Wandsbeker Bogen ist jetzt frei einsehbar. Wir arbeiten an dieser schwierigen Kreuzung zwischen Sicht und Naturschutz. Gut gewappnet sind wir gegen eine eventuelle Hitzewelle. Die computergesteuerte Beregnungsanlage kann von einer App fast litergenau dosiert werden und erreicht auf der Hauptbahn jeden Quadratmeter, auch die Innenbahn ist nahezu vollständig gleichmäßig zu beregnen. Lücken gibt es alleine auf dem Jagdbahngeläuf“, sagte Linde weiter.
„Vor allem an der Innenbahn haben wir viel gearbeitet und dafür gesorgt, dass das Oberflächenwasser schneller abläuft. Die Dränage dauert einfach zu lange, wenn wir einen Starkregen wie im letzten Jahr haben. Wir haben über 1200 Meter Gräben erheblich vertieft, zum Teil neu angelegt, wir haben flache Teiche zum Versickern und zum Verdunsten von über 400 Meter angelegt. Unser Schwerpunkt lag an der Innenbahn und dort vor allem eingangs der Zielgeraden.“
Sollte es dennoch im Sommer bei enormen Starkregen zu Problemen kommen, kann man nun die Innenbahn mit Planen zum größten Teil abdecken. „Dazu ist natürlich erhebliche Manpower nötig“, so Linde weiter. Hamburg ist also bereit für das diesjährige Derby-Meeting, welches am 30. Juni beginnen wird.












