Der ganz große Sport wird am Sonntag ohne Frage rund 600 Kilometer weiter östlich in Hoppegarten geboten, doch auch die Rennsport-Fans im Westen werden keineswegs auf „Diät“ gesetzt. Denn auch im Krefelder Stadtwald werden zum Abschluss des Wochenendes acht Rennen entschieden. Der Renntag steht ganz unter dem Motto „SWK Familienspaß“. Die Stadtwerke Krefeld zählen seit Jahren zu den treuesten und wichtigsten Sponsoren und Unterstützern des Rennclubs. Getreu dem Motto werden also am Samstag auch viele Familien auf der Bahn erwartet.
Interessante Rennen stellen zu diesem Zeitpunkt im Jahr natürlich immer die Jahrgangsvergleiche der Dreijährigen dar. Von diesen werden in Krefeld am Sonntag (erster Start ist um 13.45 Uhr) gleich drei entscheiden. Im Rennen über 2200 Meter sind die Stuten unter sich. Es ist wohl davon auszugehen, dass einige der Teilnehmerinnen in diesem Jahr zu Höherem berufen sind, sprich in die Klassiker gehen könnten. In Krefelder Fall ist dies – die Distanz lässt es erahnen – der Henkel-Preis der Diana. Sieben Teilnehmerinnen sind für das deutsche Stuten-Derby auf dem Grafenberg in Düsseldorf eingeschrieben.
So wie die Schlenderhanerin Tusked Wings aus dem Quartier von Jean-Pierre Carvalho. Die Adlerflug-Tochter wird ihr Saisondebüt geben, hat aber als Vierte im Preis der Winterkönigin schon ihr Können aufblitzen lassen. An ihrem Stehvermögen gibt es kaum Zweifel, zudem hat Carvalho seine Dreijährigen bestens auf dem Posten. Einen ersten guten Ansatz hat in dieser Saison bereits die von Peter Schiergen für das Gestüt Haus Zoppenbroich trainierte und von Andrasch Starke gerittene Lacazar gezeigt. Bei ihrem dritten Platz in Düsseldorf blieb sie bereits vor Yasmin Almenräders Nacida, die ebenfalls mit am Start sein wird. Peter Schiergen hat mit der Ebbesloherin Asara noch eine weitere Waffe im Rennen. Die Soldier Hollow-Tochter wird 2017 schon zum dritten Mal laufen und ist ebenfalls für die „Diana“ genannt.
Mehr zum Renntag im Stadtwald in der nächsten „Sport-Welt“.












