16 Pferde treten, nachdem Oriental Fox noch aus dem Rennen genommen wurde, am Sonntag im 46. Comer Group International – Oleander-Rennen gegeneinander an. 16 Pferde, das ist eine bis dato noch nie erreichte Teilnehmerzahl für den Hoppegartener Langstrecken-Klassiker, welcher in diesem Jahr erstmals im Gruppe II-Status steht und mit 70.000 Euro dotiert ist. Im Oleander-Rennen wird zudem die „Wettchance des Tages“ mit einer garantierten Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette ausgespielt (Zum Langzeitmarkt).
Das große Feld ist auch damit zu erklären, dass dem Sieger ein Start im Belmont Cup Invitational „geschenkt“ wird, zudem sind die drei ersten Drei automatisch für das Comer Group International – Irish St. Leger startberechtigt. So speist sich das Feld, neben Pferde aus Deutschland, auch aus Startern aus England und Polen. Favorisiert ist dabei der von Hugh Morrison trainierte Nearly Caught (Adam Kirby), aber auch der Pole Caccini (Adam Wyrcyk/Tomas Lukasek) hat in Hoppegarten schon gute Formen gezeigt. Nach GAG das zweitbeste Pferd nach Nearly Caught im Feld ist der von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock trainierte Red Cardinal (Eduardo Pedroza), der 2016 Zweiter im Kölner Preis von Europa wurde. Wöhler hat in den letzten Jahren eine Art Vorliebe für das Oleander-Rennen entwickelt. Mit dem Klasse-Steher Altano gewann er das Rennen dreimal (2012-2014) in Serie. Aus der deutschen Riege der Starter muss man natürlich auch die deutsche Leger-Siegerin Near England (Markus Klug/Adrie de Vries) auf dem Zettel haben und auch Be Famous (Sarah Steinberg/Mickael Berto) zeigte in einem französischen Listenrennen als Zweiter zuletzt eine starke Form.
Neben dem Oleander-Rennen stehen in Berlin am Sonntag noch sieben weitere Rennen auf der Karte. Im dritten Rennen hat man in der Viererwette ein weiteres Mal die Chance auf eine garantierte Auszahlung von 10.000 Euro.
Mehr zum Renntag in Hoppegarten lesen Sie in der nächsten Ausgabe der „Sport-Welt“, die am Freitag erscheint.













