Die Stadt Frankfurt musste im Streit um den Erhalt und die Zukunft der Rennbahn im Stadtteil Niederrad eine weitere juristische Niederlage einstecken. Dies berichtet die „Frankfurter Rundschau“ (FR). „Das Oberlandesgericht hat den Befangenheitsantrag, mit dem die Stadt eine Richterin absetzen lassen wollte, zurückgewiesen. Im Büro von Baudezernent Jan Schneider (CDU) hält sich die Enttäuschung darüber allerdings in Grenzen. Denn immerhin teilt das Gericht mit: Die Verhandlung am 5. Mai, bei der sich Stadt und Rennklub gegenüberstehen, wird nicht verschoben“, heißt es in der FR.
Inhalt des laufenden Verfahrens ist die Räumung der Rennbahn von Seiten des Rennklubs. Die Stadt hat vor Gericht durchsetzt, dass das Gelände zu räumen sei, doch der Rennklub ging in Berufung. Der Bau der geplanten DFB-Akademie, der längst hätte beginnen sollen, verzögert sich seit dem. Dem nun eingegangenen Berufungsantrag der Stadt Frankfurt konnten die Richter nicht folgen. Man sah „keine Anhaltspunkte für eine Parteilichkeit“. Und so bleibt der Termin zur mündlichen Verhandlung am 5. Mai bestehen.
Der DFB hatte zuletzt den Druck auf die Stadt erhöht, Präsident Reinhard Grindel sprach sogar schon über alternative Bauplätze für das millionenschwere Prestigeobjekt des deutschen Fußball-Dachverbandes.













