Deutsche in Chantilly auf Gruppe-Jagd

Der Sonntag hat es in Frankreich wirklich in sich. Während in Düsseldorf die deutsche Gruppe-Saison an diesem Tag erst beginnt, ist sie im Nachbarland bereits im vollen Gange. Am Sonntag stehen auf der Schloss-Bahn von Chantilly ganze vier Gruppe-Examen auf der Karte und auch deutsche Pferde sind mit von der Partie.

Zwei deutsche Starter wird es im zur Gruppe II zählenden Prix d’Harcourt (130.000 Euro) über 2100 Meter geben. Einer von ihnen ist Jean-Pierre Carvalhos Palace Prince (Eddy Hardouin). Bei seinem Erstauftritt 2017 hatte der Derby-Zweite von 2015 im Prix Exbury als Fünfter noch keine Chance auf mehr, doch könnte der Höny-Hofer nun gefördert sein. Er trifft unter anderem auf die von Lennart Hammer-Hansen trainierte Gambissara (Antoine Hamelin) und Andreas Schütz‘ Cafe Royal.

Geht der Prix Vanteaux (Gr.III, 1800 m, 80.000 Euro) für die dreijährigen Stuten ohne deutsche Beteiligung über die Bühne, so kommen im Prix La Force (Gr.III) für die dreijährigen Hengste und Wallache, ebenfalls über 1800 Meter führend und mit 80.000 Euro dotiert, mit dem von Mario Hofer für Eckhard Sauren trainierten High Alpha (Christophe Soumillon) und Mirek Rulecs Be My Sheriff (Theo Bachelot) zwei deutsche Pferde an den Start. Im vierten Grupperennen, dem Prix Sigy (Gr.III, 12000 m, 80.000 Euro), findet man mit Mario Hofers Hyper Hyper, der ebenfalls von Christophe Soumillon geritten wird, sowie Henk Grewes Farshad (Antoine Hamelin) erneut auch zwei deutsche Pferde im Aufgebot.

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