Im Kampf um die vor dem Aus stehende Dortmunder Trainingszentrale hat sich die „Interessengemeinschaft (IG) Erhalt Galopptraining Dortmund“ gegründet.
„Eine angedachte große zukünftige Wohnbebauung auf einem Teilgelände der Rennbahn in Wambel steht derzeit dem Beibehalten des Galopptrainings in Dortmund im Wege. Der Dortmunder Rennverein e.V., als Besitzer der Rennbahngeländes, hat beschlossen, dass die Trainingsstätten samt Stallungen auf der Wambeler Rennbahn komplett abgerissen werden und nicht ersetzt werden sollen, obwohl noch 2016 kompensatorische neue Ställe und Traingsstätten versprochen wurden. Der Rennverein will die Galopprennbahn zukünftig nur noch ausschließlich für die Galopprennen nutzen“, heißt es in einer offiziellen Presseerklärung der IG.
„Unsere neu gebildete IG, die aus Trainern, Mitarbeitern, Jockeys, Rennpferdebesitzern, Anwohnern, Lokalpolitikern, Mietern und Sympathisanten des Galoppsports besteht, sucht nun nach Lösungen, wie die bisherigen Trainingsbetriebe und professionellen Rennställe weiterhin in Dortmund eine aktive Zukunft bekommen können“, so IG-Sprecher Pascal Jonathan Werning. Die IG möchte Ansätze entwickeln, um möglicherweise einen Spagat zwischen Trainingsbetrieben und Wohnbauentwicklung zu realisieren. „Dass der Flächenverkauf Dortmunds Wohnungsmarkt gut zu Gesicht steht und der Rennverein die Einnahmen zur Schuldentilgung benötigt ist allen klar, daher suchen wir nach einer gütlichen neuen Variante, die auch den Sport bzw. das Training mit im Auge behält. Wie soll Spitzensport ohne Trainingssituation erzielt werden?“, so Mareike Werning-Hagemann von der IG abschließend.
Erste Vorgespräche haben bereits sowohl mit dem Rennverein als auch mit den zuständigen städtischen Planungsbehörden stattgefunden.












