Die europäischen Pferde, allen voran der von Alain de Royer-Dupre für den Aga Khan trainierte Zarak, waren im ersten Highlight am Dubai World Cup-Tag, dem mit sechs Millionen US-Dollar dotierten Dubai Turf, favorisiert. Godolphins Ribchester, William Haggas‘ Mutakayyef, oder Roger Charltons Decorated Knight, das waren die Pferde, denen man in erster Linie den Sieg zugetraut hatte.
Doch bis auf Ribchester schaffte es keiner von ihnen in die Dreierwette. Und der Sieg in dem über 1800 Meter der Grasbahn führenden Gruppe I-Rennen ging nach Japan. Nach einem Klasseritt, bei dem der „Magic Man“ Joao Moreira lange wartete, siegte die fünfjährige Deep Impact-Tochter Vivlos aus dem Stall von Yasuo Tomomichi als 150:10-Außenseiterin gegen den von Christophe Ferland für Al Shaqab Racing trainierten Heshem, hinter dem der lange führende Ribchester als Dritter vor Zarak über die Linie kam (Zum Video).
Bereits im vergangenen Jahr war der Sieg im Dubai Turf nach Japan gegangen, als Ryan Moore mit dem von Yoshito Yahagi vorbereiteten Real Steel gegen Euro Charline und Tryster erfolgreich gewesen war. Yasuo Tomomichi über Vivlos: „Sie ist einfach sehr gut gereist, sie hat sich hier sehr wohl gefühlt, sie war vor dem Start ruhig, sie hat sich im Rennen schnell beruhigt, hatte einen glatten Rennverlauf und als sie dann auf die Zielgerade kam, hat sie schnell ihren Weg nach vorne gefunden.“












