Mit dem von Peter Schiergen für den Stall Domstadt trainierten Ross kam am Donnerstag, beim vierten Renntag des Dubai World Cup Carnivals, das erste deutsche Pferd an den Start. Der Fünfjährige aus dem Asterblüte-Stall bestritt das sechste Rennen, ein über 1600 Meter der Sandbahn führendes, mit 135.000 Dollar dotiertes Handicap (Zum Video).
Unter Adrie de Vries traf der Acclamation-Sohn dabei auf zehn Gegner und ging als 120:10-Außenseiter ins Rennen. Und mit einem fünften Platz, mit dem er noch 4.050 Dollar verdiente, zog sich der Hengst auch ordentlich aus der Affäre, auch wenn er nie für den Sieg in Frage kam. Lange hatte man den Schiergen-Schützling während des Rennens in hinteren Regionen gesehen, er kam noch als Vorletzter in die Zielgerade.
Doch dann sammelte Ross noch einige Gegner ein, und im Ziel war er nur eineinviertel Längen vom Dritten geschlagen. Der Sieg ging an den von Salem bin Ghadayer trainierten Heavy Metal, der sich unter Mickael Barzalona als 35:10-Chance mit zwei Längen Vorsprung gegen seinen lange führenden Stallgefährten Frankyfourfingers durchsetzte, hinter dem es dann noch einmal drei Längen bis zum Drittplatzierten Alabaster waren.
Fürt Adrie de Vries lief es in der Al Maktoum Challenge Round II, dem mit 70.000 Dollar dotierten Gruppe I-Rennen über 2200 Meter für die Arabischen Vollblüter, noch besser. Denn hier belegte er mit dem 340:10-Außenseiter RB Dixie Burning aus dem Stall von Eric Lematinel einen ausgezeichneten zweiten Platz hinter dem Sieger Faucon du Loup.










