Ohne Möglichkeiten war bei seinem zweiten US-Start am Montagabend in Santa Anita der früher von Peter Schiergen für den Stall Nizza trainierte Drummer. Der Vierjährige, der inszwischen von Neil Drydale vorbereitet wird, bestritt unter Jockey Tyler Baze die San Simeon Stakes, eine Gruppe III-Prüfung über 1300 Meter der Grasbahn, die mit 100.000 Dollar dotiert war.
Im Feld von zwölf Pferden gehörte der Duke of Marmalade-Sohn aber zu den klaren Außenseitern, er ging mit einer Eventualquote von 314:10 ins Rennen. Und in diesem hatte er auch nie eine bessere Chance auf einen vorderen Platz. Immer im hinteren Teil des Feldes liegend, kam der Ex-Deutsche nur als Zehnter über die Ziellinie.
Besser lief es für einen weiteren Ex-Deutschen bei seinem Start in seiner neuen Heimat, denn am Montag kam in Caulfield der früher von Karl Demme vorbereitete Mamool-Sohn Plein Ciel beim dritten Start „Down Under“ zu seinem dritten Sieg. Der Dreijährige, der inzwischen Australian Bloodstock gehört und von Darren Weir trainiert wird, siegte unter Jockey Ben Allen als 17:10-Favorit in einem 1600 Meter-Handicap, das mit 80.000 Australischen Dollar dotiert war, mit dreieinviertel Längen Vorsprung.
Ebenfalls in Siegform war am Dienstag in Sha Tin der vom Gestüt Wittekindshof gezogene Dreijährige Pakistan Star. Nachdem er zuletzt dreimal nicht siegen konnte, kam der Shamardal-Sohn aus dem Quartier von Tony Cruz in einem mit zwei Millionen HK-Dollar dotierten 1400 Meter-Rennen als 12:10-Favorit zu einem überlegenen Sieg mit zweidreiviertel Längen Vorsprung. Es war beim sechsten Start der dritte Sieg des Wallachs, der von Joao Moreira geritten wurde.










