Hauptrennen geht nach Irland

Der sportliche Höhepunkt am Sonntag in Dortmund, die mit 25.000 Euro dotierte German Owners‘s and Breeders‘ Sprint Trophy auf Listenebene über 1400 Meter, ging mit dem Sieg der vierjährigen Stute Joailliere an das irische Quartier von Dermot Weld. Unter Patrick Smullen konterte die für die Moyglare Stud Farm trainierte Dubawi-Tochter alle Angriffe ihrer Konkurrenten. Im Ziel war es dann aber gerade noch ein kurzer Kopf Vorteil, den sie gegenüber der ebenfalls aus dem Ausland angereisten You’re Back aus dem französischen Quartier von Henri-Alex Pantall behaupten konnte.

Die Pantall-Stute kam mit zunehmender Distanz immer besser ins Rennen und hätte es fast noch geschafft. Andreas Löwes dreijähriger Hengst Baroncello lief ebenfalls aus dem Vordertreffen ein starkes Rennen und wurde am Ende Dritter. Von weit hinten kommend liefen Markus Klugs Antalya und Peter Schiergens Ross in dieser Reihenfolge noch auf die Plätze vier und fünf (Zum Video).

Für den allseits erwarteten Sieg der irischen Gaststute gab es am Totalisator 23 Euro für 10 Euro Einsatz. Für die Weld-Stute war es der letzte Start ihrer Karriere. „Sie geht jetzt ins Gestüt,” so ihr Jockey im Rahmen der Siegerehrung. Vor dem Rennen kam es zu einem Zwischenfall mit Mister Spock, der reiterlos wurde. Sein Reiter Jozef Bojko bekam dabei einen Tritt ab und musste seine weiteren Ritte an diesem Nachmittag absagen.

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