Was für eine Leistung der von Mario Hofer im Krefelder Stadtwald für den Stall Antanando von Franz Prinz von Auersperg trainierten Princess Asta. Unter dem italienischen Jockey Carlos Fiocchi sorgte die dreijährige Canford Cliffs-Tochter für eine echte Sensation im mit 70.400 Euro dotierten Premio Chiusura (Gr.III) über 1400 Meter auf der Mailänder Rennbahn San Siro.
Aus dem Mittelfeld mit tollem Speed kommend ließ die längste Außenseiterin im Feld (315:10), die noch im September den Honda – Bayrischen Fliegerpreis in München-Riem für sich entscheiden konnte, ihren Gegnern keine Chance. Hinter ihr kamen der von Marco Botti betreute Dream Mover und Sadalmelik aus dem Quartier von Raffaele Biondi auf die Plätze zwei und drei. Als Vierte blamierte sich auch Markus Klugs Antalya unter Stalljockey Adrie de Vries keineswegs. Der von Pavel Vovcenko in Bremen vorbereitete Schäng wurde knapp hinter Antalya Fünfter. Im geschlagenen Feld endeten auf dem schweren Geläuf die beiden Wöhler-Schützlinge Shining Emerald unter Eduardo Pedroza und Double Dream mit Jozef Bojko an Bord.
Gut eine Stunde zuvor versuchten sich drei deutsche Pferde im Premio Giovanni Falck, einem mit 41.800 Euro dotierten Listenrennen über 2400 Meter. Dominik Mosers Anna Mia, Sarah Steinbergs Distain und Markus Klugs Nordwienerin hatten aber zu keinem Zeitpunkt mit dem Ausgangs des Rennens etwas zu tun. Während Adrie de Vries von vorne gehend ab der Hälfte der langen Mailänder Zielgeraden auf Nordwienerin nichts mehr zuzusetzen hatte, kam auch von den beiden anderen deutschen Starterinnen aus dem Mittelfeld keine wirkliche Reaktion auf das Bitten ihrer Reiter. Gewonnen wurde die Prüfung von der in Deutschland bestens bekannten Strawberry Martini (45:10) aus dem französichen Quartier von Henri-Alex Pantall.












