Diese Stute ist einfach unglaublich. Nach einer langen und harten Saison hat die von Aiden O’Brien für Tabor, Magnier und Smith trainierte Minding immer noch genügend Substanz und konnte am Samstag in Ascot die zur Gruppe I zählenden Queen Elizabeth II Stakes (1.157.525 Pfund) gewinnen (Zum Video).
Für die Galileo-Tochter war es bereits der siebte Treffer auf Top-Level, im Sattel saß Ryan Moore. Damit geht auch die Erfolgsstory von Aidan O’Brien und seinem Stalljockey weiter. Beide lassen in letzter Zeit kaum etwas liegen.
Auf dem Weg zum Sieg sah man die klassische Siegerin zunächst im Mittelfeld, aber es war gut zu erkennen, dass Moore immer genügend in den Händen hatte. Zu früh freuen durfte man sich aber dennoch nicht, denn die Konkurrenz angeführt von Godolphins Ribchester machte mächtig Druck, konnte Minding (27:10) aber nicht mehr stellen. Dritter wurde Lightning Spear.
„Sie ist schon eine ganz besondere Stute wenn Sie überlegen, dass sie jetzt über die Meile, eineinviertel und anderthalb Meilen gewonnen hat und jetzt zum Ende einer schweren Saison in einem so hochklassig besetzten Meilenrennen auch die älteren Pferden in Schach hält. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie glücklich wir mit ihr sind. Ich denke, mit diesem Rennen wird sie ihre Saison beendet haben und dann müssen die Besitzer entscheiden, ob sie die Stute nächstes Jahr im Training halten wollen“, so Aidan O’Brien nach dem Rennen.












