Carvalho nach dem Arc: „Er ist einfach noch sehr unreif“

Der Qatar Prix de l’Arc de Triomphe ist bereits wieder Geschichte. Auf der einen Seite steht der große Triumph des Aidan O’Brien, auf der anderen Seite ist aber auch Enttäuschung, doch nicht im Quartier von Savoir Vivre. Für den deutschen Gast, der von Jean-Pierre Carvalho für den Stall Ullmann trainiert, lief es am Sonntag zwar nicht komplett wunschgemäß, aber dennoch ist sein achter Platz nach gutem Schlussakkord nicht zu verachten.

„Er ist leider sehr schlecht aus der Startbox abgesprungen und hat dann am Anfang mit dem schnellen Tempo nicht mithalten können. Das war fast so wie im Derby als er auch die erst 500 Meter überhaupt nicht im Bilde war. Auf der Zielgeraden hat er dann zwar eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt und ist noch Achter geworden, aber auch das war letztlich nicht sein bester Speed. Abgesehen davon ist es natürlich klar, dass man bei dem schnellen Boden und bei der Qualität des Feldes von so weit hinten kommend dann nicht noch weit vorne landet“, so Jean-Pierre Carvalho gegenüber GaloppOnline.de.

„Der Jockey ist gut geritten, er hat aus dem Ritt das Beste gemacht. Savoir Vivre ist einfach noch sehr unreif. Wenn er gut aus dem Rennen gekommen ist, könnte er dieses Jahr eventuell noch einmal in Deutschland an den Start kommen. Wenn er dann gut überwintert, könnte er nächstes Jahr eines der besten Pferde in der Grand-Prix-Klasse sein, zunächst national und vielleicht  sogar international. Vielleicht war der Start für ihn heute ein Jahr zu früh und wir kommen nächstes Jahr mit ihm wieder hierher zurück.“

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