Seine Badener Siegform aus dem Preis der Sparkassen-Finanzgruppe (Zum Video) war am Samstag in Chantilly durch den Sieg seines Runner-Up Potemkin im Prix Dollar noch aufgewertet worden. Doch der „Polen-Frankel“ Va Bank, bislang noch ungeschlagen, musste sich am Sonntag in Warschau bei der angestrebten Titelverteidigung im wichtigsten Rennen Polens, dem Wielka Warszawska, erstmals geschlagen geben, hat nun keine weiße Weste mehr.
In dem mit 220.500 Zloty (ca. 51.000 Euro) dotierten 2600 Meter-Rennen, dass er im vergangenen Jahr hatte gewinnen können, unterlag der Archipenko-Sohn seinem Nachfolger als Derby-Sieger, dem von Adam Wyrzyk trainierten Caccini. Der Dreijährige, der sich auch bereits in Deutschland vorgestellt hat, und im August in Hoppegarten Fünfter im Großen Preis von Berlin war, siegte unter Jockey Tomas Lukasek Start-Ziel.
In der Zielgeraden kam der von Marek Brezina gerittene Va Bank, zwar immer stärker auf, und griff Caccini an, doch der American Post-Sohn konnte diese Angriffe alle kontern, und hatte auf der Linie eine halbe Länge Vorsprung vor dem Iffezheimer Sieger.












