Er hat alles gegeben, grandios zurückgefightet, doch auf der Linie fehlte ein kurzer Kopf. Der von Jean-Pierre Carvalho für den Stall Ullmann trainierte Adlerflug-Sohn lief im Prix Chaudenay, dem ersten Rennen am Arc-Wochenende in Chantilly ein bärenstarkes Rennen. Der als zweiter Favorit zur Eventualquote von 32:10 ins Rennen gegangene Hengst, der zuletzt den Prix de Lutece in Saint-Cloud gewonnen hatte, kämpfte unter Maxime Guyon in dem mit 200.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen für die Dreijährigen über 3000 Meter bis zur Linie, hielt immer wieder gegen den zunächst wie der leichte Sieger aussehenden 19:10-Favoriten Doha Dream dagegen, doch der von Andre Fabre für Al Shaqab Racing trainierte Shamardal-Sohn blieb unter Gregory Benoist knapp voraus.
Die beiden Erstplatzierten hatten sich dabei bis zur Linie auf acht Längen vom Drittplatzierten, dem von Hughie Morrison trainierten, englischen Gast Marmelo abgesetzt, der seinerseits das dritte Geld früh sicher hatte, und drei Längen vor dem Vierten, Peribsen, blieb. Moonshiner hatte man im kleinen Feld von sechs Pferden zunächst an fünfter Stelle gesehen, doch Ende der Gegenseite schickte sein Reiter Maxime Guyon ihn auf den zweiten Platz. In der Zielgeraden griffen Moonshiner und Doha Dream sofort den bis dahin führenden Marmelo an, und hatten diesen schnell passiert.
Es entbrannte ein heißer Kampf bis zur Ziellinie, mit dem besseren Ende für Doha Dream. Jean-Pierre Carvalho war mit der Leistung seines Schützling absolut zufrieden. : „Natürlich sind wir nicht enttäuscht. Er ist hervorragend gelaufen, er hat sehr viel Mut gezeigt. Er hat ein sehr großes Herz, ich glaube das ist seine größte Qualität. Ich denke wir könnten mit ihm als nächstes in den Großen Preis von Bayern nach München gehen, über 2400 Meter ist er genauso gut geeignet wie für die weiteren Strecken. Aber erst mal müssen wir natürlich sehen, wie er das Rennen verkraftet hat“, so der Bergheimer Trainer.










