Nightflower schreibt im Preis von Europa Geschichte

Es war an der Zeit Geschichte zu schreiben. Nightflower (30:10) aus dem Asterblüte-Quartier von Peter Schiergen gewann am Sonntag den zur Gruppe I zählenden 54. Preis von Europa (155.000 Euro) und verteidigte somit als erste Stute überhaupt den Titel in der Kölner Gruppe I-Prüfung (Zum Video).

Das Rennen entwickelte sich, wie nicht anders zu erwarten war, sehr taktisch. Die Röttgenerin Kasalla setzte sich an die Spitze, doch schnell gelaufen wurde der Preis von Europa zunächst nicht. „Das Rennen war nicht übermäßig schnell, aber zum Glück wurde es Mitte gegenüber etwas freier“, so Andrasch Starke später. Starke ging mit seiner Partnerin, eine Dylan Thomas-Tochter, zunächst im Mittelfeld an vierter Stelle, hinter Kasalla sah man den Godolphin-Gast Elite Army (Saeed bin Suroor/Filip Minarik) und Red Cardinal. Iquitos, der im Preis von Baden als Sieger noch vor Nightflower war, wurde wie gewohnt im hinteren Teil des Feldes auf Warten geritten.

Als es in den Einlauf ging war Adrie de Vries auf Kasalla immer noch in Front und wurde dort auch nicht schwächer. Doch außen drehte die Galopperin des Jahres 2015, Nightflower, nun mächtig auf. Mit jedem Galoppsprung kam die Vierjährige nun den Führenden näher, fand wenige Meter vor dem Ziel sogar noch einmal den höheren Gang. „Ich habe sie im Einlauf auf die schnell Außenbahn gebracht. Sie hat riesig gekämpft. Ich freue mich auf einen weiteren Start mit ihr“, so Siegjockey Andrasch Starke, der den Preis von Europa vor seinem Doppel mit der Nizza-Stute bereits mit Schiaparelli und Girolamo gewinnen konnte, weiter. Rang zwei ging mit einer dreiviertel Länge Rückstand an den von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock trainierten Red Cardinal (Marc Lerner), Dritte wurde die starke Kasalla. Iquitos (Hans-Jürgen Fröschel/Ian Ferguson) passierte einen Rang hinter Parvaneh (Waldemar Hickst/Antoine Hamelin) als Fünfter die Linie. Der nächste Start für Nightflower wird noch mit den Besitzern abgesprochen, ein Start im Japan Cup, wo Nightflower bereits 2015 an den Start kam, ist möglich.

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