Im Großen Preis von DSW21, dem 132. Deutschen St. Leger gab es am Sonntag in Dortmund-Wambel vor 7.000 Zuschauern den vierten Sieg einer Stute in Folge, denn nach Hey little Görl, Kaldera, und Virginia Sun, die das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 2800 Meter in den letzten drei Jahren gewinnen konnten, war es mit der von Markus Klug trainierten Dreijährigen Near England erneut eine Vertreterin des schwachen Geschlechts, die sich Deutschlands zweitlängstes Grupperennen schnappte.
Die Lord of England-Tochter, die bereits im Hamburger Stutenpreis zur Gruppesiegerin avanciert war, siegte unter Andreas Helfenbein, für den es nach Liquido (2002), Val Mondo (2010) und Hey little Görl (2013) der vierte Erfolg im Deutschen St. Leger war, nach einem Rennen aus dem Vordertreffen als 108:10-Außenseiterin leicht gegen den von Andreas Wöhler trainierten Fährhofer Tellina, hinter dem die Vorjahreszweite Techno Queen vor Rock of Romance den dritten Platz belegte.
Hinter ihrer Trainingsgefährtin She’s Gina hatte man die spätere Siegerin, der der weich gewordene Boden entgegen kam, sah man die spätere Siegerin zunächst auf dem zweiten Platz, in der Zielgeraden ging Near England dann schnell nach vorne, und konnte auch den Angriff von Tellina leicht kontern. Zwei Längen Vorsprung hatte die Dreijährige im Ziel. Von Tellina bis zu Techno Queen waren es dann noch einmal eineinhalb Längen (Zum Video).
„Sie ist gelaufen wie eine ganz große Steherin. ein großer Anteil an dem Sieg gebührt auch Andreas Helfenbein, der mir direkt nach der Diana gesagt hat, dass ich es mit Near England im St. Leger versuchen solle. Wegen des Bodens, den ich mir für sie noch schwerer gewünscht hätte, hatte ich eigentlich etwas Bedenken“, so Siegtrainer Markus Klug, für den es nach Hey little Görl 2013 der zweite Sieg in diesem Rennen war.
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Sport-Welt TV: Interview mit Markus Klug zum St. Leger Erfolg










