Mit dem Prix du Prince d’Orange für die Dreijährigen und La Coupe de Maisons-Laffitte stehen am Samstag auf der gleichnamigen Bahn an der Seine gleich zwei Gruppe III-Prüfungen auf dem Programm, die beide über 2000 Meter führen und mit 80.000 Euro dotiert sind. Geht der Prix du Prince d’Orange ohne deutsche Beteiligung über die Bühne, so kommen in „La Coupe“, der auf der Geraden Bahn gelaufen wird, mit Andreas Wöhlers Incantator und dem von Hella Sauer trainierten Sussudio gleich zwei in Deutschland trainierte Pferde an den Start.
Am Donnerstag kamen außer den beiden deutschen Teilnehmern noch vier weitere Pferde für das Gruppe III-Rennen in Frage, das in der Vergangenheit schon von solchen Klassepferden wie den Gruppe I-Siegern Cirrus des Aigles oder Maxios gewonnen wurde. Incantator, der zuletzt einen geplanten Iffezheimer Start kurzfristig ausließ, wird von Eduardo Pedroza geritten. Genau vor einem Jahr an diesem Renntag, der damals allerdings in Longchamp ausgetragen wurde, war der Areion-Sohn Vierter im Prix du Prince d’Orange.
Sein letztes Laufen aus dem Großen Dallmayr-Preis in München, in dem er nur auf dem elften Platz landete, sollte man nicht überbewerten, denn damals hatte der Vierjährige kaum den besten Rennverlauf. Sussudio, der im Frühjahr mit dem Prix Altipan in Saint-Cloud und dem Prix Jacques Laffitte in Maisons-Laffitte zwei Listenrennen gewann, kehrt nun aus seiner Sommerpause zurück. Am Donnerstagmorgen stand der Reiter des Nayef-Sohnes für Samstag noch nicht fest, seine Betreuerin erklärte gegenüber GaloppOnline.de aber, dass der Hengst gut auf dem Posten sei. „Er ist frisch und richtig gut drauf. Meistens braucht er ja nicht viel Anlauf“, so Hella Sauer.












