Der Prix Vermeille, das mit 350.000 Euro dotierte Gruppe I-Rennen für die dreijährigen und älteren Stuten über 2400 Meter, ging am Sonntag in Chantilly an eine Dreijährige. Genauer gesagt an die von Carlos Laffon-Parias für die Gebrüder Wertheimer trainierte Left Hand. Die Dubawi-Tochter siegte unter Maxime Guyon als 45:10-Chance gegen Godolphins Endless Time. Eine halbe Länge Vorsprung hatte die Siegerin auf der Linie vor der aus England angereisten Zweitplatzierten, hinter der die Monsun-Tochter The Juliet Rose den dritten Platz belegte.
Die Favoritin Candarliya war dagegen ohne Siegchance und kam nur auf den fünften Rang im Feld von sechs Pferden. Carlos Laffon-Parias, Trainer von Left Hand: „Sie hat diese Saison nichts falsch gemacht. Vierte in der Poules d´essai des Pouliches in Deauville, Zweite im Prix de Diane, dann hat sie auf Gruppe-III-Ebene über 2000 Meter in Deauville gewonnen und wir haben feststellen können, dass das ihre Minmalstrecke ist, darunter ist sie nicht so effektiv wie sie sein kann. Sie ist eine mutige Stute, aber man muss sie immer gut im Griff haben und reiten. Ob wir in den Prix de l’Arc de Triomphe gehen, kann ich noch nicht sagen (Zum Langzeitmarkt). Zwei Wochen später ist ein Stutenrennen über 2400 Meter in Ascot, das könnte auch sehr interessant sein.“












