Almanzor entführt Irish Champion Stakes

Die Irish Champion Stakes, das mit 1,25 Millionen Euro dotierte Gruppe I-Rennen über 2010 Meter, waren am Samstagabend in Leopardstown wohl das bestbesetzte Rennen der europäischen Saison 2016, denn es war ein wahres Schaulaufen der Superstars. Harzand, der Sieger des Epsom Derbys und des Irish Derbys, die sechsfache Gruppe I-Siegerin Minding, ihre Trainingsgefährtin Found, Vorjahreszweite und u. a. Siegerin im Breeders‘ Cup Turf, New Bay und Almanzor, die Sieger im Prix du Jockey Club 2015 und 2015, und, und, und..

Als 30:10-Favorit ging Harzand ins Rennen, doch, um es vorwegzunehmen, der Hengst landete nur auf dem achten Platz, kam nie für den Sieg in Frage. Dieser ging an Jean-Claude Rougets Almanzor. Der Wootton Bassett-Sohn, zuletzt Sieger im Prix Guillaume d’Ornano in Deauville, setzte sich uner Christophe Soumillon als 80:10-Chance mit tollem Speed gegen Found (Frankie Dettori) durch, die somit wie vor zwölf Monaten mit dem Ehrenplatz Vorlieb nehmen musste, und nun fünfmal in Folge Zweie in einem Gruppe I-Rennen war.

Eine dreivierel Länge Vorsprung hatte Almanzor auf der Linie, von Found bis zur Dritten Minding waren es dann noch einmal zweidreiviertel Längen. Vierter wurde New Bay vor My Dream Boat (Zum Video). Almanzor wurde nach seinem Sieg von 170:10 auf 60:10 für einen Sieg im Prix de l’Arc de riomphe bei den Buchmachern gekürzt (Zum Langzeitmarkt). Alternativ zum Monstre-Rennen in Chantilly stehen alllerdings auch die Champion Stakes für den Dreijährigen zur Debatte.

Im zweiten Gruppe I-Rennen des Tages, den Matron Stakes für die Stuten (1600 m, 350.000 Euro) gab es einen Sieg für Aidan O’Brien und Ryan Moore, als sich die Falmouth Stakes-Siegerin Alice Springs (60:10) überlegen mit dreieinviertel Längen Vorsprung gegen John Gosdens Persuasive behauptete, hinter der die 23:10-Favoritin Quemah aus dem Stall von Jean-Claude Rouget nur den dritten Platz belegte (Zum Video).

 

 

 

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