Als dreizehntes, und damit letztes Rennen wurde am Sonntag auf der Rennbahn im Hasetal in Quakenbrück das Alte Artländer Seejagdrennen gelaufen. Natürlich war die Bahn im Artland beim einzigen Renntag des Jahres wieder ausgezeichnet besucht, auch wenn das Wetter nicht ganz so mitspielte, wie in manchen Jahren zuvor. Und das mit 12.500 Euro dotierte Highlight über 3400 Meter endete in einem wahren Thriller (Zum Video).
Christian von der Reckes Storm of Swords, der unter Paul Andrew Johnson als 48:10-Chance ins Rennen gegangen war, hatte gleich nach dem Start die Führung übernommen, kam auch sehr gut, und als Erster durch den See, und hatte teilweise deutlichen Vorsprung. Doch nach dem letzten Hindernis kam der von Elfi Schnakenberg trainierte Oldie Nuevo Leon, der Sieger von 2014, Meter um Meter näher. Kopf an Kopf stürmten die beiden Kontrahenten dem Ziel entgegen, doch die Linie kam für Storm of Swords genau richtig, er rettete sich über die Linie. Dritter wurde wie vor zwei Jahren der schwedische Gast Apocal.
Paul Andrew Johnson und Christian von der Recke hatten mit Ronnie Rockcake, der wie Storm of Swords im Besitz des Stalles Ullenboomshof steht, bereits das erste Jagdrennen gegen den Routinier Sekkundant für sich entschieden, profitierten dabei allerdings auch davon, dass Pavel Vovcenkos Alexander Lucas mit besten Chancen vor einem Hindernis ausbrach (Zum Video).
Im ersten Galopprennen, das die von Andreas Löwe trainierte Barocca (Steffi Hofer, 18:10) gewann, gab es einen Sturz, bei dem Miguel Lopez zu Boden musste, der daraufhin seine weiteren Engagements nicht wahrnehmen konnte (Zum Video). Den Ausgleich IV über 2450 gewann wie im Vorjahr Anneliese Bolliens bereits zwölf Jahre alter Vesuv (Sonja Daroszewski) (Zum Video).









