Zum Sieg, der im vergangenen Jahr in diesem Rennen dem von Peter Schiergen trainierten Lucky Speed gelang, reichte es am Samstagabend im American St. Leger im Arlington Park für den deutschen Teilnehmer zwar nicht, aber der von Andreas Wöhler für Darius Racing trainierte Wasir zog sich als Dritter in dem mit 300.000 Dollar dotierten Gruppe III-Rennen über 2700 Meter sehr gut aus der Affäre.
Nachdem der Brümmerhofer Messi und Rocket Professor Nichtstarter waren, gingen neun Pferde in diesem Steherrennen auf die Reise. Mit einer Eventualquote von 155:10 zählte Wasir, der von William Buick geritten wurde, zu den Außenseitern im Feld. Klar favorisiert war der von Michael Maker trainierte, und von Florent Geroux gerittene Da Big Hoss, der Lemon Drop Kid-Sohn hing zur Quote von 18:10 ins Rennen.
Nach dem Start wurde gleich richtig Dampf gemacht. O’Prado Ole stürmte aus der äußeren Box gleich an die Spitze, kam dabei auch Wasir kurz in die Quere, der aber dennoch gleich an zweiter Position auszumachen war. Auf dem dritten Rang sah man den von Pascal Bary trainierten Schimmel Billabong. Diese drei hatten sich zunächste etwas von den Gegnern abgesetzt, Da Big Hoss sah man unterwegs an fünfter Position.
Ende der Gegenseite startete William Buick den Angriff auf O’Prado Ole, und passierte diesen im Schlussbogen. Hinter ihm war auch Da Big Hoss schon zur Stelle. Die Zielgerade errreichte Wasir noch in Front liegend, doch der Angriff des Favoriten ließ nicht lange auf sich warten, und dieser ging auch schnell besser als der deutsche Gast, der bis kurz vor der Linie Zweiter war, dann aber noch vom gut endenden Mullins-Schützling Clondaw Warrior passiert wurde.
Für Siegjockey Florent Geroux, der seit etwa sechs Jahren in Amerika reitet, war es der zweite Erfolg in diesem Rennen. 2014 hatte er im American St. Leger mit The Pizza Man triumphiert.











