Vergangene Woche war es als Gerücht kursiert, doch am Mittwochmorgen wurde es von Turfagent Ronald Rauscher, der den Deal abgewickelt hat, gegenüber GaloppOnline.de leider offiziell bestätigt. Mit Dr. Christoph Berglars Articus aus dem Quartier von Waldemar Hickst verliert der deutsche Rennsport einmal mehr ein Gruppepferd an Australian Bloodstock.
Der vierjährige Sohn von Areion und Nachkomme der Henkel-Preis Diana-Siegerin Almerita gilt mit u.a. dem Listensieg im Preis von Dahlwitz und Gruppe III-Treffer im Juli in der Hannoveraner Maxios Trophy als einer der Aufsteiger der Saison (Zum Video). Nachdem die deutsche Gruppe-Klasse zuletzt im Großen Dallmayr-Preis durch den Franzosen Ellipitique der Familie Rothschild eine empfindliche Schlappe auf Gruppe I-Level durch ein Grupppe III-Pferd hinnehmen musste (Zum Video), ist der Verlust von Articus, der im Dallmayr-Preis nicht weit geschlagen guter Fünfter wurde, natürlich noch bedauerlicher. Australian Bloodstock siegte letztes Jahr mit Turfdonna im „Deutschen Stutenderby“ (Zum Video) und hat bei Andreas Wöhler unter anderem Protectionist, den Favoriten für den am nächsten Sonntag zur Austragung kommenden Großen Preis von Berlin (Zum Langzeitmarkt), in Training.
„Ob Articus noch bis zum Ende der Saison bei Waldemar Hickst in Training bleibt und in Deutschland Rennen bestreitet, oder ob es für ihn direkt in Quarantäne geht und er im Anschluss nach Australien transportiert wird, werden wir Ende der Woche besprechen, noch ist da nichts entschieden“, teilte Ronald Rauscher gegenüber GaloppOnline.de mit.










