Peitsche im Derby: Verdacht gegen Seidl nicht erhärtet

Das Derby 2016 und seine Nachwehen. Dass Dario Vargiu und Frederik Tylicki, die Reiter beiden Erstplatzierten Pferde Isfahan und Savoir Vivre, für ihren übermäßigen Einsatz der Peitsche ordnungsgemäß bestraft wurden, ist hinlänglich bekannt (Zum Video).

Es wurde aber auch diskutiert, ob nicht auch Martin Seidl, der Jockey des im Derby drittplatzierten Dschingis Secret, den Stock einmal zu oft angesetzt hat. Auf der Rennverfilmung konnte man dies allerdings höchstens erahnen, deutlich sichtbar war es nicht. Dennoch kam es am Dienstag zu einer 45minütigen Anhörung des Reiters.

„Die komplette Hamburger Rennleitung war vertreten und hat das Derby einer ausführlichen und gründlichen Prüfung unterzogen“, so  Rechtsanwalt Bernhard Matusche, der das Team von Dschingis Secret im Protestverfahren gegen den Derby-Sieger Isfahan vertritt. „Der Verdacht, dass Martin Seidl die Peitsche sechsmal eingesetzt hat, hat sich nicht erhärtet. Die Rennleitung wird in diesem Fall nichts unternehmen.“

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