Nicht erst seit dem Derby 2016 gibt es in Deutschland eine rege Diskussion um die Peitschenregelung, nach der es den Reitern erlaubt ist den Stock im Rennen fünfmal einzusetzen.
Gerade in diesem Jahr kam es vermehrt zu Verstößen der Regelung, die im Sinne der Rennordnung mit Geldstrafen und Sperren geahndet wurden. Die Stimmen, die bestehende Peitschenregelung zu ändern, wurden lauter und man sah Redebedarf. Am Dienstag tagte eine Diskussionsrunde, die aus Personen bestand, die maßgeblich an der Rennordnung beteiligt waren, und die dem Präsidium des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen nun ihre Vorschläge darlegen werden. Man war sich einig, dass die bestehenden Ordnungsmaßnahmen nicht ausreichen, die Regel, die zum Wohle des Pferdes eingeführt wurde, durchzusetzen. Möglichst zeitnah, so die Empfehlung, soll die neue Regel in Kraft treten.
Verschiedene Ansätze wurden diskutiert, aber klar scheint bereits, dass die Änderungen der Peitschenregel keine Disqualifikationen zur Folge haben werden, auch die Höhen der Geldstrafen sollen unverändert bleiben. Drastisch will man dagegen in Sachen Reitverboten und Lizenzentzügen vorgehen. Das Direktorium wird hierzu in den nächsten Tagen eine Mitteilung herausgeben.












