Seit Februar hatte sie kein Rennen mehr gewonnen. Esther Ruth Weißmeier, Tochter der Sonsbecker Trainerin Regine Weißmeier, stand seit fünf Monaten vor ihrem 50. Sieg, doch es hatte einfach nicht klappen wollen. Am Samstag konnte die Leichtgewichtsreiterin den Fluch aber in Hamburg endlich beenden (Zum Video).
Mit der von ihrer Mutter trainierten, dreijährigen Linngari-Tochter Germanwings gewann sie das Amazonenrennen, den Ausgleich III über 1800 Meter, leicht gegen Dynastie und Ciocco Sam. Nun darf sich Weißmeier Jockey nennen. Germanwings, für die es der erste Sieg auf einer Grasbahn war, war zu einer Quote von 105:10 als längste Außenseiterin ins Rennen gegangen.
Im ersten Rennen mit der Viererwette gab es beim Einlauf Cindaralla vor Lairy, Divantia und Grand Rex die stolze Quote von 91.917:10. Cindaralla, von Sarah Weis trainiert, und von Ehemann Alexander Weis geritten, kam zu ihrem ersten Sieg. Und das, obwohl sie 2,5 Kilo Mehrgewicht trug (Zum Video). Das zweite Rennen mit Viererwette (Agl. IV, 2800 m) ging an den Wallach Downton, der für den zweiten Tagessieg seiner Trainerin Olga Laznovska, und den dritten Treffer an diesem Tag für Jockey Alexander Pietsch sorgte (Zum Video). Hinter dem Adlerflug-Sohn belegten Culworth Boy, Shalin und Well’s Wonder die weiteren Plätze. Hier gab es sogar 275.028:10 in der Viererwette.









