Nötig hat es der zweifache Jockeychampion gewiss nicht, denn er führt die aktuelle Statistik der Rennreiter auch so an und gehört zur Spitzenklasse der hiesigen Jockeys. Aber mit berechtigtem Stolz hatte ihn am gestrigen Samstag bestimmt die Tatsache erfüllt, dass er wegen des Ausfalls von Christophe Soumillon die Farben des Aga Khan überstreifen und für seine Hoheit sowie Jean-Claude Rouget in Düsseldorf mit der im BMW-Preis drittplatzierten Elennga kleines Black Type holen durfte (Zum Video).
In Dortmund siegte Filip Minarik in beiden Dreijährigen Konkurrenzen. Mit Peter Schiergens 19:10-Favoritin Nordwienerin macht er sich im Einlauf auf sicheren Vorsprung von den Gegnern frei. Nordwienerin soll laut Wittekindshof Gestütsleiter Karl Jörg jetzt die slowakischen Oaks bestreiten. Zweite der 2000 Meter Prüfung wurde die Co-Favoritin Nabila (Zum Video).
Im zweiten Rennen fing Minarik mit der von Jean-Pierre Carvalho für das Gestüt Schlenderhan trainierten Debütantin Kuna Yala (25:10) den Auenqueller 17:10-Favoriten Molly King, der lange über die 1750 Meter-Strecke geführt hatte, kurz vor der Linie noch ab (Zum Video).
Dergleiche Favoritensturz gelang ihm im dritten Rennen. Gestüt Ittlingens nobel gezogene Dubawi-Tochter Salamati schien in der Sieglosenprüfung für Vierjährige und Ältere über 1750 Meter mit Andreas Suborics schon in Sicherheit, aber Filip Minarik kam mit seinen Flügeln angerauscht und schnappte der 12:10-Favoritin mit Marian Koutnys Debütantin und 191:10-Außenseiterin Arlington Girl noch den ersten Karriere-Treffer weg (Zum Video).
Im letzen Rennen schaffte Minarik nach dem zuvor erreichten Hattrick sogar noch den vierten Tageserfolg. Er gewann den Ausgleich III über 2000 Meter mit Jens Hirschbergers 16:10-Favoriten Lipari (Zum Video). Doppelt erfolgreich war Eva-Maria Zwingelstein. Im Ausgleich IV siegte sie mit dem von Gerald Geisler trainiertem 30:10-Favoriten Alta Monda (Zum Video) und im Handicap über die Meile mit Lucien W.J. van der Meulens 26:10-Top-Chance Haarib (Zum Video).










