Der neue japanische Superstar A Shin Hikari, nach seinem hochüberlegenen Gruppe I-Erfolg im Prix d’Ispaham mit Superlativen überschüttet, musste in Royal Ascot in den Prince of Wales’s Stakes (Zum Video) auf Top-Level eine herbe Niederlage einstecken.
Das japanische Wunderpferd führte seine fünf Gegner vom Fleck weg bei gutem Tempo bis in die Gerade der 2012 Meter Strecke, aber als zumindest die Favoritenwetter (16:10) darauf warteten, dass sich der fünfjährige Deep Impact-Sohn wie in Chantilly im „Ispaham“ endlich vom Feld löst, geriet dieser unter Druck und wurde 200 Meter vor der Linie zunächst kurz von The Grey Gatsby und darauf von Aidan O’Briens Found unter Ryan Moore überlaufen.
Bis kurz vorm Pfosten sah es nach dem dritten Gruppe I-Triumph für Found aus, aber ganz an der Außenseite kamen Clive Fox‘ 170:10-Außenseiter My Dream Boat und Adam Kirby heran- und vorbei gestürmt. Nach dem Gruppe I-Triumph von Profitable am Eröffnungstag von Royal Ascot in den King’s Stand Stakes (Zum Video) war es der zweite königliche Gruppe I-Triumph des Teams Cox/Kirby innerhalb von nur zwei Tagen. My Dream Boats Besitzer Paul und Clare Rooney waren bislang hauptsächlich im Hindernissport eine „Nummer“. Dritter hinter Found wurde John Gosdens Western Hymn.
Die 30:10-Favoritin Lady Aurelia pulverisierte am Mittwoch, dem zweiten Tag von Royal Ascot, mit Frankie Dettori Start-Ziel ihre Gegnerinnen in den Queen Mary Stakes (Gr.II) für zweijährige Stuten über 1006 Meter (Zum Video). Sieben Längen waren es im Ziel vor Al Shaqabs zweitplatzierter französischen Gaststute Al Johrah und weitere drei Längen dahinter Clem Fandango. Die Siegerin besitzt noch eine Nennung für die Gruppe I Phoenix Stakes auf dem Curragh. Es war der dritte Triumph in den „Queen Mary“ für Wesley Ward.
Die Stute stammt übrigens wie Caravaggio, dem Coventry Stakes (Gr.II)-Sieger vom Eröffnungstag (Zum Video), von dem im vergangenen Jahr eingegangenen Johannesburg-Sohn Scat Daddy ab. Scat Daddy kostete 2015 in Coolmores US-Dependance Ashford Stud, Heimat seit diesem Jahr von American Pharoah, 100.000 US-Dollar.
Die Duke of Cambridge Stakes (Zum Video) auf Gruppe II-Level für vierjährige und ältere Stuten brachten am Mittwoch über 1609 Meter den zweiten Tages- und Gruppetreffer für Godolphin, nachdem die „Blauen“ bereits im ersten Rennen, den Jersey Stakes (Zum Video) für den Derbyjahrgang auf Gruppe III-Parkett über 1408 Meter, mit dem Iffraaj-Sohn Ribchester aus dem Stall von Richard Fahey gewonnen hatten.
Die von André Fabre trainierte in diesem Jahr noch unbesiegte vierjährige Shamardal-Tochter Usherette wurde von Mickael Barzalona aus dem Mitteltreffen an der two furlong-Marke richtig flott gemacht und zog 200 Meter vorm Ziel von den Konkurrentinnen weg. Im Ziel hatte die Fabre-Lady zweieinhalb Längen Vorsprung vor John Gosdens Riesen-Außenseiterin Furia Cruzada und knapp dahinter auf dem dritten Platz Godolphins 55:10-Co-Favoritin Always Smile aus dem Stall von Saeed bin Suroor. Die Siegerin kam als 32,5:10-Favoritin zu ihrem sehr souveränen Erfolg.













