Meergörl sorgt für Heimsieg im Diana-Trial

Night Music, La Dynamite, Kasalla, Wild Approach. Das waren die gemeinten Pferde vor dem Hoppegartener Diana-Trial, dem mit 70.000 Euro dotierten 2200 Meter-Rennen auf Gruppe II-Niveau am Sonntag auf der Parkbahn. Doch am Ende waren es zwei andere Pferde, die deutlich vor dem Rest den Sieg in der Vorprüfung für das Deutsche Stutenderby unter sich ausmachten.

Bereits früh in der Zielgeraden waren es die von Jens Hirschberger trainierte Pagella (Alexander Pietsch), und die von Lokalmatador Roland Dzubasz für das Gestüt Görlsdorf vorbereitete Meergörl (Frederik Tylicki), die sich von den Gegnerinnen absetzten. Dabei sah es lange so aus, als könne die Dritte aus dem Preis der Winterkönigin zu ihrem ersten Gruppetreffer kommen, doch an der Innenseite bäumten sich Meergörl und ihr Jockey noch einmal auf, und auf der Linie war die Adlerflug-Tochter knapp voraus (Zum Video).

Einige Längen zurück landete die Röttgenerin Kasalla auf dem dritten Platz. „Sie ist schon ein gutes Pferd. Nach ihrem ersten Sieg, bei dem ich sie ja auch geritten habe, habe ich dem Trainer und dem Besitzer gesagt, wenn sie sich weiterentwickelt ist sie eine Black Type-Stute. Ich denke, wenn sie so weiter macht, kann sie auch ein Gruppe I-Pferd werden“, so Siegjockey Frederik Tylicki nach dem Rennen.

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