Der Samstag in Dortmund, er war so etwas wie der Tag der Außenseiter. Nachdem schon Eskalibur zu einer dreistelligen Quote gewinnen konnte (siehe Extrabericht) ging es mit den hohen Quoten munter weiter.
248:10 zahlte der Erfolg der von Katja Engels für Bernd Engels trainierten Leonarda im Ausgleich IV über 2000 Meter, die unter Trainer-Tochter Lili Marie Engels, die im Einlauf sogar die Peitsche verlor, die favorisierte Elea auf den zweiten Platz verwies. „Wir haben nur zwei Pferde im Training“, so Katja Engels. „Für die Stute war es der erste Sieg überhaupt, Lilli hat schon ihr drittes Rennen gewonnen“, erläuterte die Trainerin (Zum Video). Das eigentliche Rennen der Außenseiter war aber dann die „Wettchance des Tages“ (Ausgleich IV, 1600 m). Hier gewann die 193:10-Chance Vieille Sorciere (Petra Sauter) unter Tabea Rödel vor Mitchell (208:10), Swift Return (237:10) und dem 40:10-Favoriten Bolanos. Die Viererwette wurde nicht getroffen (Zum Video).
Keine dreistellige, aber dennoch äußerst lohnende Quote gab es auf den Sieg von Michael Alles‘ Magnified (97:10). Unter Championjockey Alex Pietsch gewann der sechsjährige Passing Glance-Sohn den Ausgleich IV über 2400 Meter gegen den von John Smith vorbereiteten Special Mix (Zum video). Und Pietsch kam nur eine halbe Stunde später zu seinem zweiten Tageserfolg. Auf Franamanagh aus dem Rennstall von Roland Dzubasz besiegte er im Altersgewichtsrennen über 1750 Meter die kochend heiße 10:10-Favoritin Salamati aus dem Asterblüte-Stall von Peter Schiergen. Auch hier war die Siegquote mit 119:10 dreistellig. Die Siegerin, eine sechsjährige Footstepsinthesand-Tochter kam aus einer dreijährigen (!) Pause. Auch für Roland Dzubasz war es der zweite Treffer an diesem Tag (Zum Video).
Schon das wertvollste Handicap des Tages, der Ausgleich III über 1750 Meter, ging in die deutsche Hauptstadt an den Hoppegartener Stall. Die von Dzubasz für den Stall Unikat trainierte mitfavorisierte Donau gewann unter René Piechulek gegen Mario Hofer Princess Alba und Toni Potters Myrtille. Der Sieg der High Chaparral-Tochter zahlte 54:10 (Zum Video). Das letzte Rennen war noch einmal ein Altersgewichtsrennen über 2000 Meter und es gab noch einmal einen der seltenen Favoritensiege, als sich die von Bohumil Nedorostek trainierte Copy Cat (28:19) unter Filip Minarik gegen Maria Nienstädts Stuck locker durchsetzen konnte. Für den Langenhagener Trainer Nedorostek war es der erste Saisonsieg (Zum Video).













