American Post nicht mehr zu retten

Aufgrund eines gebrochenen Beines musste am Mittwoch der dreifache Gruppe I-Sieger American Post aufgegeben werden. Der fünfzehnjährige Sohn des Arc-Zweiten und französischen Derby-Siegers Bering konnte leider nicht mehr operiert werden.

American Post war im Besitz von Khalid Abdullah und im Training von Criquette Head-Maarek bereits ein erstklassiger Zweijähriger und gewann mit dem Prix Jean Luc Lagardere und der Racing Post Trophy zwei Rennen der höchsten Kategorie. Seine beste Leistung war aber sicherlich der Sieg als Dreijähriger in den Poule d’Essai des Poulains, den französischen 2000 Guineas, das er mit Richard Hughes gegen Diamond Green und Byron gewann.

Der 15jährige  Bering-Sohn, der dieses Jahr Haras National Treban 3.500 Euro Decktaxe kostete, fing im Jahr 2005 für 7.000 Euro im Haras d’Etreham an und legte einen beeindruckenden Start als Beschäler hin. Die Gruppe III-Siegerin Ma Preference sowie die Listengewinner Ana Americana, Queen America und Validor sorgten für einen blendenden Start. Noch besser war allerdings die auf dem grünen Rasen in den Poule d’ Essai des Pouliches siegreiche Liliside, die von den französischen Stewards allerdings auf den sechsten Platz zurückgestuft wurde.

Einer der besten Nachkommen von American Post ist aktuell Robin Of Navan, der letztes Jahr als Zweijähriger für Harry Dunlop im Criterium de Saint-Cloud unter Tony Piccone triumphierte. Mogadishio, Novita, Schützenpost und der zwanzigfache Sieger Beagle Boy waren aus deutscher Sicht die besten Nachkommen von American Post.

 

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