Wild Chief im Prix d’Ispahan am Start

Ganz klar, der Prix d’Ispahan (250.000 Euro) der Gruppe I über 1800 Meter wird eine harte Nuss für den von Jens Hirschberger für den Stall Fürstenhof trainierten Wild Chief werden, der am Dienstag in Chantilly der einzige deutsche Vertreter in diesem Tages-Höhepunkt sein wird. Klar ist aber auch: der Doyen-Sohn hat sich in diesem Jahr schon von guter Seite präsentiert. Sein Jahresdebüt verlief mit Rang sechs im Prix D‘Harcourt schon ordentlich, der vierte Platz im Prix Ganay auf Gruppe I-Parkett nötige vielen Respekt ab. Jens Hirschberger war natürlich voll des Lobes für seinen Schützling, der nun aber in eine weitaus schwierigere Aufgabe geschickt wird, auch wenn die 1800 Meter mehr nach dem Geschmack des Doyen-Sohnes sein sollten. Geld kann er hier aber durchaus wieder verdienen. Alex Pietsch wird natürlich im Sattel sitzen (Zum Rennen).

Als Favorit wird man am Dienstag wohl den von Andre Fabre für Khalid Abdullah trainierte New Bay sehen. Der Dubawi-Sohn gewann 2015 unter anderem den Prix du Jockey Club, den Prix Niell und wurde zum Abschluss seinen Dreijährigen Kampagne starker Dritter im Prix de l‘Arc de Triomphe. New Bay ist in diesem Rennen nun das Maß aller Dinge. Wer ihn schlägt, der wird am Ende ganz weit vorne zu finden sein. Konkurrenz droht ihm dabei just aus dem eigenen Stall, denn Andre Fabre hat mit dem Manduro-Sohn Vadamos noch ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Im Gegensatz zu New Bay kommt der Sieger des letztjährigen Darley Oettingen-Rennens mit Kondition an den Start. Zuletzt überzeugte er als Sieger im Prix du Muguet auf ganzer Linie. Und dann ist da noch der von Alain de Royer-Dupre für den Aga Khan vorbereitete Dariyan, der Sieger des Prix Ganay.

Der Deep Impact-Sohn A Shin Hikari gewann zum Ende der letzten Saison den Longines Hong Kong Cup auf Gruppe I-Parkett und zählt zu den besten Pferden in seiner Heimat Japan. Trainiert wird der Fünfjährige von Masanori Sakaguchi. A Shin Hikari wird nach dem Rennen wohl nicht zurück nach Japan reisen, denn er ist auch noch für die Prince of Wales’s Stakes während Royal Ascot genannt. Sollte sich der Gast aus Japan schnell akklimatisiert haben, dann dürfte er auch am Dienstag schon sehr gut laufen und vielleicht ist er am Ende auch die größte Gefahr für New Bay.

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