Es ist die Zeit im Jahr in der der Derby-Wettmarkt langsam aber sicher klarerer Konturen annimmt (Zum Langzeitmarkt). Die ersten Trials sind absolviert und mit Boscaccio hat man aktuell einen klaren Favoriten für das Blaue Band am 10. Juli. Am Samstag kam in Mülheim mit Savoir Vivre ein Pferd an den Start, dass für das Rennen der Rennen hochgehandelt wird. Nach seinem Klasse-Debüt in Köln kam der von Jean-Pierre Carvalho für den Stall Ullmann trainierte Savoir Vivre als heißer 13:10-Favorit an den Start. Aber nicht nur er ist ein Derby-Kandidat in seinem Stall. Auch Andreas Wöhlers Light of Air und Classic Rock sowie Peter Schiergens Weltmeister sind noch für Hamburg eingeschrieben und tragen Derby-Hoffnungen mit sich.
So war für reichlich Spannung gesorgt. Zunächst war es Andreas Wöhlers Light of Air der unter Jozef Bojko den Takt bestimmte. Savoir Vivre ging an vorletzter Stelle und tat sich im Einlauf dann alles andere als leicht. Vorne marschierte Jaber Abdullahs Youmzain-Sohn, der am Montag noch im Hannoveraner Derby-Trial am Start war, zunächst weiter. Mitte der Zielgeraden wurde aber auch Stall Unias Classic Rock (48:10) immer zwingender und gewann das packende Duell am Ende sicher gegen seinen Stallgefährten. Savoir Vivre packte spät noch gut an und endete auf dem vierten Rang (Zum Video), knapp geschlagen von Weltmeister aus dem Besitz von Eckhard Sauren. Für den Tertullian-Sohn Classic Rock war es in dieser Saison beim dritten Start der zweite Sieg. „Er wird von Start zu Start besser. Er ist ein absolutes Derby-Pferd“, sagte Classic Rocks Reiter Eduardo Pedroza gegenüber GaloppOnline.de. „Es ist durchaus möglich, dass Beide nun in Richtung Union gehen“, gab Andreas Wöhler einen Einblick in die Planungen mit Classic Rock und Light of Air.
Das erste Rennen für die Dreijährigen war an diesem Tag den Stuten vorbehalten. Hier setzte sich die von Mario Hofer für das Gestüt Auenquelle trainierte Turflady (51:10) unter Andreas Suborics Start-Ziel gegen die viel Speed zeigende Secret und Dafina durch (Zum Video).













