Der Mehl-Mülhens-Sieger Knife Edge und der unterlegene Degas machten am vergangenen Sonntag richtig Werbung für die BBAG (Zum Video). Knife Edge ging vor zwei Jahren für 43.000 Euro an Coolmore, Degas war im Angebot, aber wurde für 110.000 Euro über die IVA von Rüdiger Alles für Röttgen zurückgekauft.
Am Samstag könnte in den Irish 2000 Guineas ein „Ammerländer“ dem Ganzen die Krone aufsetzen (Zum Rennen). 32.000 Euro kostete Blue De Vega, ein Lope De Vega-Sohn aus der Familie der grandiosen Borgia, auf der BBAG-Jährlingsauktion 2014. „Blue“ war letztes Jahr immerhin Gruppe III-Sieger und wird für eine „blaublütige“ Besitzergemeinschaft um Qatar Racing antreten. Das Saison-Comeback des Lope De Vega-Sohnes fiel am 2. Mai auf dem Curragh mit einem zweiten Platz zu Hamdan Al Maktoums Atwaad (Zum Video), der als dritter Favorit des irischen Meilen-Klassikers gehandelt wird, in einem Listenrennen über 1400 Meter versprechend aus.
Aktuell liegt der von Michael O‘Callaghan trainierte Blue De Vega, den der vorjährige irische Vize-Champion Colin Keane reitet, an fünfter Position (um die 110:10) im Wettmarkt. Für den 21-jährigen Keane und für O’Callaghan wäre es der erste klassische Titel. Aber dafür muss sich ihr „Ammerländer“ erst einmal in das Rematch der Favoriten Galileo Gold und Air Force Blue einmischen (s. extra Text).










