Aidan O’Brien hat zwei Tage vor den Irish 1000 Guineas die Favoritinnen getauscht (Zum Rennen).
Der Ire nahm die Vorab-Favoritin Ballydoyle aus dem Klassiker und ersetzte sie durch Minding, die bereits auf der Rowley Mile von Newmarket triumphieren konnte. Klar, dass nun die Galileo-Tochter als Favoritin für die Guineas auf dem Curragh aufcantern wird. Ganz freiwillig hat O’Brien Minding allerdings nicht ins Aufgebot des Rennens genommen, wie er der Racing Post erklärte. „Wir haben beschlossen Minding zu starten, da Ballydoyles Blutwerte nicht 100 Prozent okay waren“, erklärte der Ire.
Gegner für O’Brien und Minding kommen vor allem aus England. Kevin Ryan könnte seine frische Gruppe III-Siegerin Ashadihan über die irische See schicken. Die Kyllachy-Tochter schien auf dem Allwetter-Kurs von Lingfield im Vergleich zur letzten Saison schön gesteigert. Williams Haggas könnte Besharah, Vierte aus der französischen „Poule“ von Deauville vom letzten Sonntag, auf dem Curragh in die Schlacht schicken, auch wenn eine solche Startfolge schon sehr belastend ist. Mick Channon schließlich könnte mit seiner Listenvierten Czabo vertreten sein. Von den weiteren irischen Startern interessiert etwa Jim Bolgers im vergangenen Jahr in Longchamp hinter Ballydoyle Gruppe I-platzierte Turret Rocks, die sich zu Saisondebüt als Sechste der englischen Guineas nicht blamierte.
Neunte im selben Rennen wurde Adrian Paul Keatleys Jet Setting, die zuvor eine Gruppe III-Prüfung überlegen gegen Now Or Never gewonnen hatte und auch noch im Aufgebot für die German 1000 Guineas ist. Michael O´Callaghan-Schützling Now Or Never, die Qatar Racing gerade erst erworben hat, gewann danach ein Gruppe III-Guineas-Trial in Leopardstown. Saisondebütanten sind Kevin Prendergasts letztjährige überlegene Maidensiegerin Cool Thunder und Michael Halfords in der vergangenen Saison einmal über Coolmore siegreiche und einmal ihr unterlegene Anamba.












