Klassischer Tag im französischen Deauville, wo am Sonntag als erstes Gruppe I-Rennen des Tages die Poule d’Essai des Pouliches (450.000 Euro) über die Meile entschieden wurde.
Wegen dem Umbau der französischen Prestige-Bahn in Longchamp kam Deauville in diesem Jahr in den Genuss, die Meilen-Klassiker auszurichten. Bei den Stuten canterte Al Shaqabs Qemah als Favoritin auf, doch musste sich die von Jean-Claude Rouget trainierte Danehill Dancer-Tochter am Ende mit Rang drei begnügen. Als sich das Feld in breiter Phalanx dem Zielpfosten näherte, war es Qemahs Trainingsgefährtin, die Le Havre-Tochter La Cressonnière (84:10), die unter Cristian Demuro den stärksten Eindruck machte und in der Bahnmitte die entscheidende Attacke setzte. Im Ziel hatte sie eine Länge Vorteil. Zwischen den beiden Rouget-Stuten schob sich John Gosdens Nathra auf Rang zwei. Die Siegerin, die sich zuletzt im zur Listenklasse zählenden Prix la Camargo schadlos hielt, bleibt somit auch nach ihrem sechsten Start ungeschlagen.
Ein ganz starkes Rennen lief auch die von Markus Münch vorbereitete Spectre, zuletzt Siegerin im Prix Imprudence (Gr. III). Die Siyouni-Tochter war unter Pierre-Charles Boudot immer prominent und sicherte sich nach 1600 Meter das fünfte und damit letzte Geld. Ihrem Konto werden nun 12.870 Euro gutgeschrieben. Von einer besseren Platzierung war die Münch-Stute nicht weit entfernt. Auf Rang vier fehlte lediglich eine halbe Länge und auch davor war es sehr eng. Die Plätze zwei und drei sowie drei und vier waren nur durch einen Kopf getrennt. „Sie ist super gelaufen. Auf weichem Boden hätte sie noch größere Chancen gehabt. Wir wissen noch nicht, wies es mit ihr weitergeht“, sagte Markus Münch gegenüber GaloppOnline.de.













