„Scharfe“ Konkurrenz von der Insel! Es ist „Classic-Time“ in Köln (Zum Tagesmarkt). Mit der 31. Ausgabe des Mehl-Mülhens-Rennen – German 2.000 Guineas (Zum Rennen) wird am Pfingstmontag der erste Klassiker der deutschen Saison entschieden und die deutschen Dreijährigen müssen aufpassen, dass das Rennen nicht auf die Insel entführt wird.
Denn Newmarket-Trainer Marco Botti schickt Knife Edge nebst Weltklasse-Jockey Ryan Moore in den Weidenpescher-Park. Ein richtig harter Brocken, mit dem sich Millowitsch und Co. am Montag auseinander setzen müssen.
Falls Knife Edge gewinnen sollte, dann dürften sich hierzulande die meisten Besitzer noch mehr ärgern als üblich, wenn mal wieder ein Ausländer eine Gruppe-Prüfung auf der Meile entführt. Denn als BBAG-Auktions-Zuschlag von 43.000 Euro war der „scharfe Junge“ schon jetzt ein Schnäppchen und jeder konnte ihn kaufen. Ronald Rauscher bot den Zoffany-Sohn, der mütterlicherseits ein waschechter Schlenderhaner ist, bei der BBAG-Jährlingsauktion 2014 an, nachdem ihn im Jahr zuvor bei der Tattersalls December Foal Sale keiner haben wollte und er für 18.000 Guineas zurückgekauft wurde.
Seine Mutter, die vom Gestüt Schlenderhan gezogene Monsun-Tochter Attalea, wurde dagegen im Dezember 2013 bei Tattersalls von Joe Hernon für 68.000 Guineas verkauft. Wegen der deutschen Wurzeln des Fohlens beauftragte der ehemalige Besitzer von Knife Edge Roland Rauscher mit dem Verkauf in Deutschland.











