Frankel-Sohn Cunco ist gleich zur Stelle

„Jetzt müssen seine Nachkommen den Beweis antreten, dass Frankel ein guter Deckhengst ist“, sagte Teddy Grimthorpe, der Racing Manager von Khalid Abdullah, seines Zeichens Besitzer und Züchter des Ausnahme-Galoppers. Am Freitag um 15 Uhr unserer Zeit war es im britischen Newbury endlich soweit. Mit dem von John Gosden für den Don Alberto Stable trainierten Cunco verließ erstmals ein Nachkomme des bei 14 Starts ungeschlagenen Frankels eine Startmaschine (Zum Video).

Cunco ist überhaupt der erste Nachkomme von Frankel, der das Licht der Welt erblickte. Geboren wurde er am 11. Januar 2014 im irischen  Coolmore. Die Favoriten-Position nahm er allerdings nicht ein. Als 45:10-Co-Favorit ging der aus der Chrysanthemum stammende Cunco unter Robert Havlin auf die ausschließlich von Debütanten bestrittene 1200 Meter lange Reise. Beim Aufgalopp wirkte Cunco noch ein wenig nervös, als ob er merkte, dass alle Augen auf ihn gerichtet waren. Aber die Nervosität sollte sich bald legen.

Denn dann zeigte Cunco, dass ein Rennpferd in ihm steckt. Zunächst auf Rang fünf im Feld versteckt, wurde der Frankel-Sohn mit der Distanz immer stärker und verwies mit starkem Schlussakkord Isomer auf den Ehrenrang. Dritter wurde der Favorit Oceanus. RaceBets nahm den Hengst prompt in den Wettmarkt für die 2000 Guineas und das Epsom Derby 2017 ins Programm.

Einen besseren Start hätte man sich sicherlich nicht wünschen können, auch wenn die Aussagekraft über Frankels Stallion-Qualitäten nicht an diesem einen Laufen festgemacht werden dürfen. Die „Hausnummer“ ist jedenfalls geschafft und die Freude auf weitere Frankel Söhne und Töchter ist mit diesem Tag gewiss nicht geringer geworden.

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