Derby-Favorit übt auf der Heimatbahn

Wenn sich am Montag auf der Neuen Bult (Zum Tagesmarkt) die Boxentüren zum Großen Preis der Hannoverschen Volksbank – Derby-Trial (25.000 Euro, 2200 Meter) auf Listenebene öffnen, dann sind es noch genau 56 Tage bis zum IDEE 147. Deutschen Derby in Hamburg (Zum Langzeitmarkt).

In diesem Jahr ist das Rennen ganz speziell, denn mit Christian Sprengels Lokalmatador Boscaccio gibt sich der aktuelle Derby-Favorit – im vergangenen Jahr gehörte der siegreiche Shimrano zum Mitfavoriten-Kreis fürs Blaue Band und gewann nach Hannover die Kölner Union- die Ehre(Zum Rennen). Klar, dass der für Rainer Hupe + Friends trainierte Mount Nelson-Sohn auch am Montag in exponierter Stellung steht. Sein Dreijährigen-Debüt gestaltete Boscaccio in Hoppegarten mit einem Fünf-Längen-Sieg gegen Moonshiner zu einer überlegenen Angelegenheit. Moonshiner (Jean-Pierre Carvalho/Filip Minarik) ist ebenfalls wieder am Start (Zum Video).

Markus Klug sattelt den für Horst Pudwill trainierten Dschingis Secret (Martin Seidl), der zweijährig zwar nicht gewinnen konnte, dies aber als Dreijähriger gleich nachholte. Erst Dreijährig ins Renngeschehen eingegriffen hat Larry (Rene Piechulek). Der von Uwe Stech trainierte Literato-Sohn bewies seine Können in Hoppegarten, als er den heißen 17:10-Favoriten Wai Key Star (läuft hier im Rahmenprogramm) abkochte.

Eine hohe Meinung hat man in Krefeld auch von Eckhard Saurens von Mario Hofer trainiertem Saloonmedicus (Andreas Suborics), der bei seinem Debüt nur Peter Schiergens Silver Sea unterlegen war. Andreas Wöhler greift mit einem Pferd von Jaber Abdullah an. Für den Youmzain-Sohn Light of Air (Jozef Bojko) ist es bereits der zweite Start in einem Derby-Trial. In Düsseldorf belegte er Rang sechs hinter Swinging Duke.

Noch nie in Deutschland gelaufen ist der von Waldemar Hickst für den Stall Dipoli vorbereitete Tassilo, der bei drei Start zweimal gewinnen konnte. Einmal wurde er Zweiter. Ebenfalls nicht aus der Welt ist der Ammerländer Bora Rock (Vinzenz Schiergen), der sich zuletzt als Dritter schön gesteigert zeigte. Komplettiert wird das Feld von Roland Dzubasz‘ Antares (Bayarsaikhan Ganbat). Der in Besitz von Thomas Gehrig stehende Kallisto-Sohn war zuletzt Fünfter im Düsseldorfer Derby-Trial und damit einen Platz besser als Light of Air.

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