14 Starts und 14 Siege und das nach Rating beste Rennpferd aller Zeiten. Das ist die Bilanz des Galileo-Sohnes Frankel. Während der Achtjährige schön länger seinen Deckhengst-Tätigkeiten auf dem Banstead Manor nachgeht, begann am Freitag die Rennkarriere seines fünf Jahre jüngeren rechten Bruders Proconsul erst.
In Chantilly kam der aus Kind stammende Galileo-Sohn, der von Andre Fabre für Khalid Abdullah vorbereitet wird, in einem Debütanten-Rennen an den Start. Während es für seinen berühmten Bruder zum Karrierestart am 13. August 2010 über die Meile ging, startete Proconsul gleich auf der 2000 Meter-Strecke. Unter Vincent Cheminaud traf er auf elf Gegner und notierte am Toto natürlich als Favorit.
Doch es fällt eben nicht jeden Tag ein „Wunderpferd“ vom Himmel und Proconsul wurde am Ende ohne bessere Szenen Achter hinter dem 312:10-Außenseiter Cedar Blue. Von den Geldplätzen war er dabei weit geschlagen, aber es war eben auch nur ein Start und man mag sich garnicht verstellen, wie groß die Erwartungen gewesen wären, hätte Proconsul überlegen gewonnen. Manchmal ist es auch gut, wenn noch weitere Luft nach oben ist.













