Galileo-Einlauf: „Ranger“ siegt vor „Douglas“

Die renommierten Derby-Vorprüfung, die Chester Vase (Gr.III, Zum Video) über 2474 Meter, stand am Donnerstag im Zentrum der Rennkarte im britischen Chester.

Mit am Start war auch der von Aidan O’Brien trainierte aktuelle Epsom Derby-Favorit US Army Ranger, der dementsprechend auch für die Chester Vase den meisten Anhang fand. Als heißer 13:10-Favorit kam der Galileo-Sohn unter Ryan Moore an den Start. Zu den Gegnern in einem kleinen Feld zählte auch der Wiener Walzer-Bruder Port Douglas, der ebenfalls von Aidan O’Brien vorbereitet wird. Doch wer eine Solo-Show des „Heißen“ erwartet hatte, der sah sich getäuscht.

Es war der aus der von Gestüt Schlenderhans Walzerkoenigin abstammende Port Douglas der sich um die Pace bemühte und das Feld teilweise mit drei Längen anführte. Bis in die Gerade hinein hatte der Galileo-Sohn das Kommando, doch nun kam US Army Ranger stärker auf und griff an und passierte Port Douglas. Dieser wiederum nahm den Fehdehandschuh auf und kämpfte weiter. Kopf-Kopf ging es in einem atemberaubenden Duell die Zielgerade herunter, am Ende musste das Foto entscheiden und wies US Army Ranger als knappen Sieger mit einem Vorteil von kurzem Kopf aus. Mit weitem Abstand von sieben Längen folgte Ormito auf Rang drei.

Der Mamool-Sohn hat übrigens wie Port Douglas deutschen Hintergrund. Der Hengst wurde von Horst-Dieter Beyer gezogen und vor zwei Jahren bei der BBAG-Jährlings-Auktion für 24.000 Euro Richard Venn Bloodstock zugeschlagen.

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