Mit neun Rennen startet an Christi Himmelfahrt ab 13.30 Uhr die „Grüne Saison“ in Dortmund-Wambel (Zum Tagesmarkt). Mit dem Großen Preis der Sparkasse Dortmund (1200 m) steht eine Listen-Prüfung für Flieger auf der Karte und für die Wetter bietet sich an diesem Tag ein Jackpot-Festival, in dessen Zuge 33.407,39 Euro ausgelobt werden.
Um 16.15 Uhr wird es für die „Flitzer“ ernst. Neun Pferde treten an, darunter auch Andreas Wöhlers für Jaber Abdullah trainierter Shining Emerald (Eduardo Pedroza), der mit Siegen in der Silbernen und Goldenen Peitsche zum aktuell besten Flieger des Landes avancierte (Zum Rennen). Im vergangenen Jahr wurde das mit 25.000 Euro dotierte Listenexamen noch im Krefelder Stadtwald ausgetragen. In der Samt- und Seidenstadt war es damals der von Jens Hirschberger vorbereitete Daring Match (Alexander Pietsch), der dieses Rennen nach Kampf gegen die Französin Zylpha gewinnen konnte. Dabei blieb der Auenqueller auch schon vor den heutigen Gegnern Birthday Prince (Andreas Suborics) und Forgino (Bertrand Flandrin), der mit seinem Sieg im Kölner BHF-Bank-Herbst-Preis mit gerissenem Zügel zum Listensieger aufstieg. Unter anderem blieb er in Köln auch vor Mc Queen (Stephen Hellyn) aus dem Mülheimer Rennstall von Yasmin Almenräder und Fly First aus dem Warendorfer Quartier von Ferdinand Leve, der für den Big Shuffle-Sohn Andrasch Starke verpflichten konnte.
Jean-Pierre Carvalho sattelt den Höny-Hofer Donnerschlag. Der sechsjährige Bahamian Bounty-Sohn – Filip Minarik wird reiten – stieg in der vergangenen Saison mit seinem leichten Sieg gegen Amarillo im Hamburger Flieger-Preis (Sechster war damals übrigens Daring Match) zum Gruppe III-Sieger auf. Komplettiert wird das Feld von einem Gast aus Tschechen, Prince Orpen (Bayarsaikhan Murzabayev), und Pavel Bradiks Flashy Approach (Eugen Frank).
Der Auftakt am Donnerstag gehört einzig und alleine den Dreijährigen. Im ersten Rennen kommt mit Andreas Löwes für das Deutsche Derby genannte San Salvador ein Halbbruder des Gruppe I-Siegers Sirius an den Start, der in einem Stall einen gut Ruf genießt, der aber mit Peter Schiergens Lysanda eine interessante Debütantin antrifft. Auch mit der Lando-Tochter hegt man klassische Ziele (Zum Rennen). Eine halbe Stunde später könnte es im Rennen für dreijährige Stuten über 1600 Meter einen weiteren Sieg für Markus Klug geben, der die Soldier Hollow-Tochter Milenia aufbietet, die sich als Dritte hinter Lips Planet und Bastille schon gut präsentierte. Ebenfalls interessant sind Jens Hirschbergers Donna Doria und die von Mario Hofer vorbereitete Tex Art (Zum Rennen). Im abschließenden neunten Rennen (2000 m) wird man mit Andreas Löwes für das Gestüt Winterhauch trainierter Amona Deutschlands höchsteingestufte, aber noch sieglose Stute sehen. Die Aussie Rules-Tochter, 2015 Dritte im Henkel-Preis der Diana, wird auch die heißeste Favoritin des Tages sein. Allerdings ist die Vierjährige unheimlich auf abgetrockneten Boden angewiesen. Nach Klasse sucht man einen Gegner für Amona (Zum Rennen).













