Gröschels Fair Trade sorgt für Heimsieg im Ausgleich I

Das wertvollste Handicap war am Sonntag in Hannover der mit 22.500 Euro dotierte Preis von Hannover 96, ein Ausgleich I über 2200 Meter, den sich Neue Bult-Trainer Hans-Jürgen Gröschel mit Fair Trade (61:10, Stephen Hellyn) nach einem harten Kampf an den äußeren Rails sichern konnte. In einem packenden Duell mit Moscatello hatte der Tertullian-Sohn aus dem Besitz von Peter Gollmann ganau am Pfosten die Nase vorne. Dritter wurde der favorisierte Novano (Zum Video).

Hans-Jürgen Gröschel machte mit Andiamo im Ausgleich III über 1300 Meter dann seinen zweiten Tagessieg perfekt. Im Sattel der 63:10-Chance saß Andreas Suborics. Für den Österreicher war es ebenfalls der zweite Erfolg an diesem Tag (Zum Video). Zuvor gewann er mit Waldemar Hickst‘ Bergwind (21:10). Der vierjährige Wiesenpfad-Sohn aus dem Besitz des Gestüt Bona siegte bei einem Saisondebüt wie er wollte und verwies Oriental Ghost nach 2000 Meter auf den zweiten Platz (Zum Video). Bei seinem bislang einzigen Start musste sich Bergwind im vergangenen Jahr nur der späteren Diana-Siegerin Turfdonna geschlagen geben.

Das Rennprogramm in Hannover startete mit einem Rennen für dreijährige sieglose Pferde, mit denen man zum Teil in Richtung der Klassiker blickt. Bei seinem fünften Start verabschiedete sich der von Jean-Pierre Carvalho für den Stall Ullmann trainierte 21:10-Favorit Guizot (2015 Dritter im Preis des Winterfavoriten) unter Francisco Franco Da Silva in einer Meilen-Prüfung aus der Maidenklasse (Zum Video). Der Guardini-Halbbruder zeigte sich bei seinem zweiten Saisonstart klar gesteigert, besitzt allerdings keine Derby-Nennung. Anders sein runner up Zanini, der mit viel Kampfgeist und erstmals mit Scheuklappen den zweiten Platz gegen Saxone sicherstellte. Später am Tag gewann Francisco Franco Da Silva dann noch mit El Zagal (35:10) den Ausgleich II über 1400 Meter (Zum Video).

Das zweite Dreijährigen-Rennen des Tages war den Stuten vorbehalten. In diesem Metier ist Markus Klug aktuell eine Macht und davon konnten sich auch die Besucher in Hannover überzeugen, als die Görlsdorfer Debütantin Queen Viktoria unter Martin Seidl leicht gegen die bereits geprüften Event Mum und Nightlight Angel gewinnen konnte (Zum Video). 101:10 zahlte der Sieg der Manduro-Tochter. Das dritte Rennen für den Derby-Jahrgang ging an den klar verbesserten Classic Rock (41:10). Der von Andreas Wöhler für UNIA Racing trainierte Tertullian-Sohn siegte unter Jozef Bojko vor Plein Ciel. Classic Rocks Weg könnte im weiteren Saisonverlauf ins Deutsche Derby führen (Zum Video).

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