Der Winterfavorit ist jetzt auch der Derbyfavorit! Darius Racings von Andreas Wöhler vorbereiteter Isfahan gewann recht leicht das pferdewetten.de –Bavarian Classic über 2000 Meter vor Mario Hofers stark laufenden 241:10-Außenseiter Nacar und Gestüt Schlenderhans Karajol, der hinter Nacar guter Dritter wurde.
Koen Clijmans legte mit Gestüt Niederrheins Nacar vom Fleck weg eine flotte Fahrt vor. Bis in die Gerade führte der Hofer-Schützling mit drei Längen, aber die Räuber besonders in Gestalt von Isfahan unter Eduardo Pedroza lauerten. Zunächst sah es so aus, als ob Isfahan Nacar und die restlichen sechs Gegner leicht abschütteln sollte, doch Mario Hofers Tertullian-Sohn war bis 100 Meter vor der Linie ein unbequemer Widersacher für den Lord of England-Sohn. Am Pfosten reichte es dann doch zu einem leichten zwei Längen-Erfolg für Isfahan, der übrigens von seinem Trainer gezogen wurde und ein 35.000 Euro teurer BBAG-Jährlingsauktions-Zuschlag ist (Zum Video).
Von weiter hinten fanden Waldemar Hickst‘ Pagino (Marc Robert Lerner), der Vierter wurde, und Jean-Pierre Carvalhos Karajol (Rafael Schistl) noch gut in die Partie und dürften für das Deutsche Derby und die im Blauen Band geforderten 2400 Meter ein ernsthaftes Thema sein. Mario Hofers zweiter Teilnehmer, Eckhard Sauren Izzo, hatte an der Innenseite einen starken Moment, den er trotz der Seitenblender einmal mehr nicht durchstand. Wenig zu sehen war von den beiden Mitfavoriten des Derby-Trials, Jens Hirschbergers Berghain und Peter Schiergens für „Ecki“ Sauren trainierten Weltmeister, die zwar bis zum Einlauf im Vordertreffen zu finden waren, aber dann bald nicht entscheidend weiter kamen.
„Das Rennen hat sich genauso entwickelt, wie wir es erwartet hatten. Isfahan geht jetzt in drei Wochen ins Derby Italiano und läuft dann im Deutschen Derby“, gab Holger Faust für Darius Racing zu Protokoll. Dr. Stefan Oschmann, der Besitzer der Darius Racing-Streitmacht, scheint in diesem Jahr mit Parvaneh, der Siegerin des Guineas-Trials Schwarzgold-Rennen, mit der am Sonntag hochüberlegenen Maidensiegerin Kenrivash und mit dem Bavarian Classic-Sieger Isfahan, der als 32:10-Favorit triumphierte, für die Klassiker der Saison 2016 hervorragend aufgestellt zu sein.










