Am Sonntag steht mit dem mit 300.000 Euro dotierten Prix Ganay über 2100 Meter von Saint-Cloud der erste zur Gruppe I zählende Grand-Prix für die älteren Pferde auf dem Programm (Zum Langzeitmarkt). Mit dabei ist auch der von Jens Hirschberger trainierte Wild Chief (Fabien Lefebvre). Nicht dabei sein wird Ito. Mit dem Adlerflug-Sohn wird man stattdessen in den Gerling Preis gehen. „Der erste Jahresstart praktisch vor der Haustür ist für den Neubeginn von Vorteil und das neue Produkt des Rennsports, die Champions League-Serie, möchten wir unterstützen“, erklärte Itos Betreuer Jean-Pierre Carvalho am späten Donnerstagabend.
Und so ruhen die deutschen Hoffnungen einzig und alleine auf dem Doyen-Sohn Wild Chief, der die Farben des Stalles Fürstenhof vertritt. Seinen Aufgalopp in die Saison absolvierte der Fünfjährige im Prix d’Harcourt wo er Sechster hinter Garlingari, Sumbal, Affaire Solitaire, Siljan’s Saga und Ming Dynasty wurde. Bis auf Affaire Solitaire sind diese Pferde auch am Sonntag wieder mit dabei. „Er hat das letzte Rennen sehr gut weggesteckt, ist in einer sehr guten Verfassung, wir probieren das jetzt mal. Das ist ein hartes Rennen, da sind starke Pferde drin, das ist ganz klar. Aber er hat im französischen Derby vor zwei Jahren über 2100 Meter seine beste Leistung überhaupt gezeigt, deswegen probieren wir es jetzt nochmal auf der Distanz und schauen mal, wie wir uns aus der Affaire ziehen können“, so Jens Hirschberger.
Die ehemalige Trainerin vom dreifachen Ganay-Sieger Cirrus des Aigles, Corine Barande-Barbe, hat mit dem fabelhaft in die Saison gestarteten Garlingari sicherlich beste Chancen auf eine Titelverteidigung ihres Stalles. Der fünf Jahre alte Linngari-Wallach siegte sowohl im französischen Gruppe-III-Saisonauftakt, dem Prix Exbury, als auch im bereits erwähnten Prix Harcourt auf Gruppe-II-Ebene. Folgt nun der Gruppe I-Coup?











