Salve Venezia spannt Wetter auf die Folter

Die erste Siegerin der Hoppegartener Sonntag-Veranstaltung kam aus dem Rennstall von Dr. Andreas Bolte und ist eine klassische Hoffnung. Start-Ziel setzte Nepal unter Filip Minarik durch und machte somit einen entscheidenden Schritt in Richtung italienische Oaks, dem erklärten Ziel mit der Kallisto-Tochter, die am Sonntag die heiße Favoritin Azita auf den zweiten Platz verwies. Dritte wurde die Co-Favoritin Elegant Queen (Zum Video).

Auch die zweite Dreijährigen-Prüfung des Tages war den Stuten vorbehalten. Die Ittlinger Farben waren es, die am Schluss jubeln konnten. Unter Daniele Porcu setzte sich Peter Schiergens Lopera (27:10) gegen Miss England und die stark debütierende Meergörl durch (Zum Video). Eine Favoritenniederlage gab es im dritten Dreijährigen-Rennen des Tages (alle Pferde gaben hier ihr Debüt). Über 1800 Meter musste sich der 17:10-Favorit Wai Key Star am Ende Uwe Stechs Larry (38:10) und Dennis Schiergen geschlagen geben. Dritter wurde Weißer Stern. Dennis Schiergen gewann zuvor schon mit dem 167:10-Außenseiter Songan aus dem Stall von Angelika Glodde den Ausgleich IV über 1800 Meter (Zum Video).

Wertvollstes Handicap des Tages war der Ausgleich II über 2000 Meter, doch auf den Start des Rennens musste man minutenlang warten, da die favorisierte Salve Venezia reiterlos wurde und es eine gefühlte Ewigkeit dauerte, ehe die Stute wieder am Start war. In anderen Ländern wäre ein Pferd in diesem Fall gewiss zum Nichtstarter erklärt worden. In Hoppegarten verzögerte sich daher der Start des letzten Rennens um mehr als eine halbe Stunde. Dass sie dennoch mitlaufen durfte, freute nicht nur Trainer Andreas Löwe, sondern auch die zahlreichen Wetter, die ihr Geld der Höny-Hoferin anvertrauten. Nachdem die Stute alle Beteiligten auf die Folter spannte, löste sie die Aufgabe dennoch recht souverän und verwies Starwood und Ausblick, (hier entschied das Zielfoto) auf die Plätze (Zum Video).  

Einen weiteren Dreijährigen-Sieg gab es im Ausgleich III über die Meile. Hier setzte sich Roland Dzubasz‘ Vatenko (73:10) als einziger Vertreter des Derby-Jahrgangs gegen zwölf Gegner durch. Unter Robin Weber gewann der Areion-Sohn gegen Universal Star und Kenia (Zum Video). Letzter Sieger des Tages war dann Nostro Amico (45:10). Der von Sabine Kamin trainierte Martillo-Sohn gewann unter Rene Piechulek den Ausgleich III über 2200 Meter gegen Wutzelmann und Winley (Zum Video).

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