Die Gruppe-Musik spielte am Sonntag zwar offiziell in Krefeld, doch der Preis von Dahlwitz (27.000 Euro) auf Listenebene über 2000 Meter hätte auch gut und gerne als Gruppe-Examen durchgehen können.
Gruppe-Sieger und platzierte tummelten sich im Feld, doch es setzte sich ein Kandidat durch, den man zuvor noch auf keiner deutschen Rennbahn gesehen hatte. Articus (46:10) aus dem Renstall von Waldemar Hickst hatte sein Betätigungsfeld bis zum Sonntag ausschließlich in Frankreich, wo er bei fünf Starts zwei Siege holen konnte.
Doch in Hoppegarten sollte der vierjährige Areion-Sohn aus dem Besitz von Dr. Christoph Berglar seine bisherige Sternstunde erleben. Unter Stephen Hellyn (es war der einzige Ritt des Belgiers an diesem Tag) packte Articus in der Bahnmitte riesig an und machte Mitte der Geraden bereits den entscheidenden Satz zu einem souveränen Sieg. Zweiter wurde der lange führende Devastar, Rang drei ging an den Favoriten Guignol (Zum Video). Articus ist bestimmt ein Pferd mit Zukunft. Schon sein Saisondebüt in einem gut besetzten Rennen in Chantilly als Dritter hinter Now We Can und Atomos ließ Anfang April aufhorchen.












