Klug-Pferde-Duell: Millowitsch ringt El Loco nieder

Rund 6000 Besucher sahen am Sonntag das Rennen um den Preis des SWK Stadtwerke Krefeld – Dr. Busch-Memorial (Gr. III), das erste Gruppe-Rennen der Krefelder Saison und gleichzeitig auch der erste ernste Klassik-Test der Hengste. Gesucht wurde der Nachfolger von Karpino, der die 1700 Meter im vergangenen Jahr als Erster beenden konnte.

In diesem Jahr sollte das Rennen einen weiterer Beweis für die grandiose Stallform von Trainer Markus Klug werden, der am Ende mit Millowitsch und El Loco die Zweierwette stellte (Zum Video). Dritter wurde Andreas Wöhlers Noor Al Hawa. Mitte der Gegenseite übernahm Adrie de Vries auf El Loco die Führung und brachte das Feld auch in den Einlauf, doch dann tat sich die Lücke für Millowitsch auf. Was nun folgte war ein packender Zweikampf der beiden Klug-Pferde, den Millowitsch, der in der Geraden sogar noch die Spur wechseln musste, am Ende mit einer Nase für sich entschied.

Eine besonders schöne Geschichte: Millowitschs Besitzerin Dr. Alexandra Margarete Renz hatte Andreas Helfenbein den Ritt auf dem Sehrezad-Sohn versprochen und der Jockey löste das Vertrauen ein, machte nach dem Sieg im Ferdinand-Leisten-Memorial-Sieg erneut große Kasse mit dem Dreijährigen. „Millowitsch ist wie sein Vater ein Kämpfer vor dem Herrn“, sagte Andreas Helfenbein später. „Millowitsch geht nun ins Mehl-Mülhens-Rennen, El Loco wird in Baden-Baden im Frühjahrs-Preis laufen“, gab Markus Klug zu Protokoll. „Noor Al Hawas laufen war okay, Volcancito hat uns ein wenig enttäuscht“, so Andreas Wöhler mit etwas gemischten Gefühlen.

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