Rennsport in Italien kommt nicht zur Ruhe

Dass der italienische Rennsport abseits der Rennbahnen in den vergangenen Jahren selten positive Nachrichten geschrieben hat, ist hinlänglich bekannt.

Und so schnell scheint der Sport im Stiefelland auch nicht zur Ruhe zu kommen. Wie die Paris-Turf in ihrer deutschsprachigen Ausgabe berichtet stehen einige bekannte und renommierte Bahnen vor dem Aus.

Rom, Bologna, Cesena, Pisa und Meran, haben angekündigt, ab dem 18. April ihren Betrieb einzustellen. Die beiden Bahnen in Mailand sowie andere veranstalten zunächst weiter. Dem Vernehmen nach will das Landschaftsministerium die Subventionen für die Rennbahnen drastisch kürzen. Vor allem der Wegfall der Hauptstadt-Bahn Rom als Austragungsort zahlreicher Gruppe I-Rennen wäre ein herber Verlust für den italienischen Rennsport.

Einige Besitzer von Rennställen baten das Ministerium wohl schon darum die römischen Rennen in Mailand auszutragen. Die Situation ist angespannt und noch vermag wohl niemand zu sagen, wie die Geschichte am Ende ausgeht. Ein Streik, wie es ihn noch im Jahr 2012 gegeben hatte, wurde kurzfristig abgesagt. Am 20. April soll dann ein Treffen von Vertretern der Rennbahnen mit dem zuständigen Landschaftsministerium stattfinden. Dann wird man weiter sehen, in welche Richtung der Rennsport in Italien steuert.

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